Traveldiary: Nordseeküste – Teil 1

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Meer, Strand, Fisch und Möwen. Das alles und noch viel mehr hat die deutsche Nordseeküste zu bieten. Ich für meinen Teil hatte bislang immer nur Urlaub an der niederländischen Nordseeküste gemacht und so war es für mich eine Premiere als wir im August die Segel Richtung Norden setzen.

Gerne möchte ich euch in meinem Reisetagebuch von dem Urlaub berichten und Tipps geben falls ihr auch einen Besuch an der Küste Niedersachsens planen solltet.

In Teil 1 des Traveldiaries werde ich von dem Küstenort Norddeich berichten, in welchen wir übernachtet haben.


URLAUB IM HOTEL GREIFENSTEIN

Der diesjährige Urlaub führte und nach Norddeich, einen Stadtteil von Norden. Norddeich bietet einen direkten Zugang zum Meer und hat einen Fährhafen von welchen aus man nach Norderney und Juist kommt. Unsere Unterkunft für 7 Nächte war das Hotel Greifenstein. Ein Hotel Garni, welches gerade mal zwei Minuten von Strand und Meer entfernt ist.

Zu dem Ort beziehungsweise Ortsteil. Norddeich hat 1.650 Einwohner. Die geringe Einwohnerzahl ist sicherlich dem zuzuschreiben, dass der Stadtteil touristisch ausgerichtet ist, denn wohin das Auge reicht gibt es Hotels, Pensionen, Fremdenzimmer und Ferienwohnungen. Ich wage es zu bezweifeln, dass wir in den 8 Tagen vor Ort auch nur einmal einen Einwohner des Stadtteils zu Gesicht bekommen haben. Ende der 1970er Jahre wurde Norddeich durch die direkte Lage am Meer zu einem Nordseebad und erhielt 2010 das Prädikat „Nordseeheilbad“, die höchste touristische Anerkennungsstufe. Dies bedeutet für den Urlauber, dass ein Kurbeitrag für die Dauer des Aufenthalts entrichtet werden muss.

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Beim Hotel hatten wir uns für ein Hotel garni und zwar das Hotel Greifenstein entschieden, da dieses nur zwei Minuten vom Strand entfernt ist, man nur fünf Minuten zu einer der Hauptstaraßen benötigt und zu Fuß auch nur zehn Minuten zum Hafen braucht. Die Lage des Hotels war somit also perfekt. Da wir mit dem Auto angereist sind war es natürlich ebenso wichtig, dass wir einen Parkplatz am Hotel haben. Das Hotel verfügt über ausreichend Parkplätze, so dass wir das Auto immer direkt am Hotel abstellen können.

Das Zimmer selber hatte alles was man benötigt. Ein gutes Bett zum Schlafen, einen Schrank und ein Bad. Mehr brauchen Herr G. und ich nicht, da wir im Urlaub das Zimmer kaum nutzen. Das Hotel war vielleicht nicht modern eingerichtet, aber es war sauber und für unsere Zwecke hat es vollkommen gereicht. Jedoch erschien es uns so, dass gegebenenfalls nach und nach renoviert wird, denn im Frühstücksraum war deutlich erkennbar, dass vor kurzem renoviert wurde und auch das Mobiliar war sehr modern.

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Das Frühstück selber war super. Frische Brötchen, Marmelade, eine gute Auswahl an Wurst und Käse. Müsli und Cornflakes waren vorhanden, sowie Joghurt/Quark und Säfte. Kaffee gab es natürlich auch, dieser wartete am Tisch auf die Gäste. Du fragst dich nun warum es den Kaffee an dem Tisch selber gab? Aufgrund des vorhandenen Platzes im Frühstücksraum musste das Personal sich dafür entscheiden, dass der Sitzplatz vorgegeben war, da der Raum keinen Platz für eine Theke mit Kaffeeautomat oder ausreichend Geschirr beherbergt. Deswegen wurden die Tische nach Bedarf eingedeckt und mit Kaffee versorgt.


NORDDEICH

Nordseeküste Nordsee Norddeich Meer

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Norddeich selber bietet die Möglichkeit einen schönen Tag am Strand zu verbringen, da der Küstenort einen kleinen Strand besitzt. Den Strand im Ortsteil von Norden lässt sich jedoch nicht mit den Stränden auf Inseln wie Juist oder Norderney vergleichen. Für einen gemütlichen Tag in der Sonne reicht es allerdings alle Male. Für alle Wasserratten bietet ebenso die Surfschule Norddeich Surfkurse an. Da bei uns das Wetter nicht gerade strand- oder surftauglich war haben wir es vorgezogen uns an Land aufzuhalten.


Drachenwiese

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Unser Place to be in Norddeich war ganz klar die Drachenwiese. Herr G. konnte sich mit seinem Lenkdrachen beschäftigen und ich konnte mir ganz entspannt die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und aufs Meer blicken. Du suchst Entschleunigung? Das ist Entschleunigung, denn du kannst einfach mal nichts tun und über nichts nachdenken und den Moment genießen. Ich mag zwar gerne neue Orte erkunden, doch einfach mal dasitzen und die anderen Leute bei ihrem Treiben zu beobachten verursacht eine unglaubliche innere Ruhe in mir. Das schönste daran einfach nur da zu sitzen ist es allerdings, wenn die Sonne langsam untergeht und sich das Licht auf der Wasseroberfläche spiegelt. Die Farben in der Dämmerung sind einfach nur unglaublich schön.

Ansonsten bietet Norddeich gute Strecken fürs Rad fahren und spazieren gehen. Möchtest du jedoch viel erkunden und erleben ist dieser Abschnitt der Küste vielleicht nicht so geeignet für dich. Zwar bietet Norddeich ausreichend Gastronomie, doch die meisten Restaurants machen auch in der Hauptsaison schon um 22 Uhr zu und wir haben bei unserem Urlaub nur zwei Bars/Kneipen ausfindig machen können: Metas Musikschuppen und die Schaluppe. Auf das Thema Gastronomie werde ich gleich noch weiter eingehen.


Hafen

Norddeich hat einen eigenen Hafen, welcher durch die Fähren nach Juist und Norderney der drittgrößte Personenhafen Deutschlands ist. Der Hafen von Norddeich hat einen direkten Anschluss (Haltestelle Norddeich Mole) zu Zügen und Regionalbahnen und ist somit auch von außerhalb gut erreichbar. Der Hafen befindet sich ganz im Norden des Ortes und ist durch die gute Ausschilderung leicht zu finden. Direkt neben dem Hafen befindet sich übrigens der Yacht-Club mit einem Yachthafen.

Von dem Hafen aus erfolgt nicht nur der Personenverkehr zwischen Juist und Norderney, sondern von dort aus werden auch die Bewohner der Inseln durch Frachtschiffe versorgt. Oftmals erblickt man so auch auf der Fähre nach Norderney einen Lastwagen, der den hiesigen Supermarkt beliefert.


Seehundstation

Dafür hat Norddeich jedoch eine kleine Attraktion für Tierliebhaber beziehungsweise Menschen, welche sich für Tiere interessieren zu bieten: die Seehundstation. In der Seehundstation werden Heuler aufgezogen, die entlang der Nordseeküste gefunden werden und für ein Leben in der Wildnis aufgezogen.

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Wir haben uns lediglich die Fütterung angesehen und sind kurz danach wieder gegangen. Die Seehundstation war an dem Morgen so überlaufen, so dass man an keinem der Ausstellungsstücke wirklich die Informationen durchlesen konnte. Meine persönliche Meinung ist, dass man eventuell mehr Eintritt verlangen sollte, dafür aber immer nur eine begrenzte Anzahl an Personen reinlassen sollte. So treten die Leute sich nicht auf die Füße, die Ausstellung ist für alle besser zugänglich und auch für die Tiere ist es wohl angenehmer, wenn statt zwölf Kindern nur sieben oder acht gleichzeitig mit den Händen wild vor den Scheiben rumwedeln.

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Fazit: Es war durchaus interessant, auch die Fütterung und die damit verbundenen Informationen zu den Tieren und so ein Seehund sieht schon niedlich aus. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass es sich hier um kleine Raubtiere handelt (welche den Kinderfingern so gerne hinterher schwimmen, da diese für sie für kleine Fische (also Beute) aussehen und nicht weil die Seehunde so gerne mit Kindern spielen) und der Zweck der Station ist die Auswilderung. Das ist auch der Grund, warum ich zwar nicht begeistert bin den Besuch jedoch nicht bereue. Denn mit dem Eintrittspreis finanziere ich die Auswilderung der Tiere und kann damit ein kleines Stück dazu beitragen, dass der Bestand sich weiter erhöht.


Waloseum

Das war eines meiner Highlights im Urlaub. Dieses Museum ist so unglaublich interessant und gut gemacht und obwohl man schnell alles gesehen hat, kann man darin gut Zeit verschwenden. Im Mittelpunkt des Waloseum steht ganz klar das riesige Skelett eines Pottwals. Hierbei handelt es sich nicht um eine Nachbildung sondern ein richtiges Skelett. Der Pottwal ist 2003 zwischen Norderney und Norddeich gestrandet und das Skelett wurde von einem Präperator aus den Niederlanden für das Museum hergerichtet. Mir ist der tatsächlich der Atem gestockt als ich davor stand und ich kam mir so klein und unbedeutend vor. Die Dimension eines Pottwal war mir nicht so bewusst bis ich vor diesem Skelett stand. Es ist einfach faszinierend anzusehen. Die Inszenierung des Skelett ist dem Museum sehr gut gelungen. Dieses blaue Licht ist so gut gewählt und hat mich in eine andere Welt versetzt. Toll zu sehen ist auch das Modell eines riesigen Tintenfisch, welches direkt neben dem Walskelett hängt. Hintergrund für das Modell des Tintenfisch ist, dass man sich so besser vorstellen kann welcher Platz diese Lebewesen einnehmen, wenn sie im Meer miteinander kämpfen (Pottwale ernähren sich von den Riesentintenfischen).

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Die Informationen zu Walen sind sehr anschaulich dargestellt und so macht es wirklich Spaß sich weiterzubilden. Nicht nur bietet das Waloseum Wissen über Walen an sondern auch über andere Meereslebewesen und die Vögel, welche an der Nordseeküste leben. Für die Vögel hat das Museum eine wunderbar gestaltete Ausstellung im Obergeschoss hergerichtet. Solltest du also das Museum mal besuchen dann versäume es nicht ins Obergeschoss zu gehen. Ein weiteres Highlight des Waloseums erwartet den Besucher direkt zu Beginn der Ausstellung, denn wie schon erwähnt werden auch hier Heuler aufgezogen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs befanden sich drei Heuler dort. Mandy, Gitte und ein männlicher Seehund, dessen Namen ich leider vergessen habe. Wie in der Seehundstation finden auch im Waloseum zwei Fütterungen täglich statt, die Uhrzeiten (11 Uhr und 15 Uhr) sind identisch mit denen der Seehundstation. Neben den Fütterungen hat der Besucher des Museum auch Einsicht in die Küche, das Labor und den Behandlungsraum. Mit etwas Glück kannst du bei deinem Besuch dann vielleicht den Mitarbeitern dabei zusehen, wie sie einen Heuler untersuchen, Untersuchungen im Labor vornehmen oder das Essen für die Heuler vorbereiten.

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Für den kleinen Hunger oder Durst hat das Waloseum auch eine Cafeteria, in welcher Kuchen und Teilchen den Hunger stillen. Dazu gibt es die üblichen Soft Drinks und Heißgetränke fehlen auch nicht.

Für das Waloseum gibt es von mir den Daumen hoch und eine ausdrückliche Empfehlung. Von Norddeich aus ist das Waloseum sowohl mit dem Auto als auch mit dem Rad gut zu erreichen. Alle weiteren Informationen zur Anreise findet ihr auf der Seite des Waloseum.


Restaurants

In Norddeich befindet sich auf der Straße zum Hafen und am Deich einige Gastronomie. Natürlich findest du hier viele Lokale in denen Fisch angeboten wird. Wer Fisch mag kann hier gut Fisch essen. Natürlich gibt es in den meisten Lokalen auch Klassiker wie Steak und Schnitzel. Bist du ein Liebhaber der griechischen Küche dann findest du auch das in Norddeich.

1. Fisch essen in Norddeich

Für Fisch kann ich besonders die „Friesenkate“ empfehlen. Das Restaurant bietet eine gute Auswahl an Fischgerichten bietet aber auch andere Gerichte an. Außerdem befindet sich an dem Lokal direkt eine Räucherei bei welcher man geräucherten Fisch kaufen kann. Wir waren hier zwei Mal essen und besonders lecker fand ich den Fisch überbacken mit Tomate und Käse. An dem Gericht habe ich mich übrigens selber schon versucht. Es war definitiv nicht so lecker wie in der Friesenkate aber es hat durchaus geschmeckt.

Die Preise für ein Fischgericht in der Friesenkate liegen zwischen 14 Euro und 17 Euro. So haben wir mit Getränken für 2 Personen um die 40 Euro gezahlt.

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Ebenfalls zwei Besuche haben wir der „Ankerstube“ abgestattet. Hier haben wir die Fischplatte probiert und ich hatte am letzten Abend mein Highlight beim Abendessen als ich die Schubkarre voller Strandgut bestellt habe. Denn dieses Gericht wird tatsächlich in einer kleiner Schubkarre aus Holz serviert. Ich finde das eine witzige Idee und habe mich sehr über diesen kreativen Einfall gefreut. Der Fisch ist ebenso gut wie in der Friesenkate und auch die Preise liegen im selben Rahmen. Für die Fischplatte für zwei Personen haben wir um die 30 Euro gezahlt.

Ebenfalls kann man den Fisch in dem Lokal „De Wattlooper“ empfehlen. Die Preise sind hier ähnlich wie in den anderen beiden Lokalen, allerdings ist der Fisch in den anderen beiden Lokalen noch einen Ticken besser und vom Service haben mir die „Friesenkate“ und die „Ankerstuben“ mehr zugesagt. Dafür gibt es im Wattlooper einen super Mojito.

2. Griechisches Essen in Norddeich

Möchtest du in Norddeich Griechisch essen hast du hier auf der Flaniermeile (Norddeicher Straße) nur eine Möglichkeit: das Lokal „Poseidon“. Das Essen schmeckt gut und der Service sehr gut. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Portionen für den Preis größer sein könnten. Zumindest bin ich vom lokalen Griechen in meinem Wohnort mehr für den selben Preis gewohnt. Natürlich ist in Norddeich die Lage auch eine andere, doch fand ich die anderen Lokale vom Preis-Leistungsverhältnis besser.


FORTSETZUNG FOLGT…

Das war Teil 1 meines Reiseberichts zum diesjährigen Sommerurlaub und ich habe noch einiges zu berichten. Bis ich damit fertig bin sind wir wahrscheinlich bereits im Herbsturlaub 😊 Im nächsten Teil werde ich dir von unseren Ausflügen zu den Inseln Norderney, Juist und Langeoog berichten. Wann der zweite Teil erscheint erfährst du indem du dem Blog folgst oder dich über Instagram oder Facebook mit mir verbindest.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Eindrücke aus Norddeich.

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NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Wo warst du zuletzt im Urlaub?
  • Würdest du dort nochmals Urlaub machen?


Bis zum nächsten Mal!


Unterschrift

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Die drei besten Tipps für einen stressfreien Urlaub

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Es ist wieder Urlaubszeit und du wirst vermutlich auch dieses Jahr wieder viele Menschen am Flughafen oder auf der Autobahn sehen, die gestresst in den Urlaub starten. Vielleicht geht es dir auch selber so, dass du gestresst in den Urlaub startest. Der Stress kann viele Gründe haben. Vielleicht warst du noch einen Tag zuvor arbeiten und konntest einige Dinge erst auf den letzten Drücker erledigen. Es kann auch vorkommen, dass man verschläft oder zu spät aufsteht und unter Zeitdruck gerät.

Doch Stress hast du vielleicht manchmal auch im Urlaub selber. Die Zeit in welcher du dich eigentlich erholen solltest stressen dich und sorgen nicht dafür, dass du dich erholen kannst. Die Vorfreude war so groß und du konntest es kaum noch abwarten etwas Bestimmtes im Urlaub zu unternehmen. Doch dann bist du im Urlaub und musst feststellen, dass es nicht so ist wie du es dir vorgestellt hast.

Wie schaffst du es also stressfrei in den Urlaub zu starten und deinen Urlaub stressfrei zu verbringen? Nachfolgend verrate ich dir meine Tipps damit der Urlaub auch tatsächlich erholsam wird.


TIPP 1: NOTIZEN UND DEADLINES

Vor deinem Urlaub gibt es noch einige Dinge, welche du zu erledigen hast. Immer wieder fallen dir noch Dinge ein, die erledigt werden müssen und am Morgen der Abreise merkst du dann, dass du doch wieder etwas vergessen hast. Hier reichen meine eigenen Erlebnisse und die von Familie und Freunden von Zuhause vergessenen Zahnbürsten bis über die nicht abgeschlossene Reiseversicherung.

Dem kannst du teilweise mit Listen und Planung vorbeugen. So kann es dir helfen früh genug mit der Planung zu beginnen. Es geht hier jedoch nicht darum alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen, sondern dir eine Gedankenstütze zu machen, damit du an die wichtigen Dinge denkst.


① Setze Deadlines für wichtige Erledigungen

Du musst noch deine Reiseapotheke oder neue Badekleidung kaufen? Dann trage dir in den Kalender eine Deadline bis wann du diese Dinge erledigen möchtest. Wer regelmäßig die Termine in der Zukunft checkt der wird daran erinnert, dass es noch etwas gibt, dass für den Urlaub besorgt werden muss. Denke nur daran dir einen gewissen Puffer bis zum Urlaub zu lassen. So vermeidest du, dass du die Besorgung nicht mehr erledigen kannst, wenn die Deadline zu nah an dem Urlaub gelegt wurde.


② Arbeite mit einer Packliste

Erstelle eine Packliste. Du brauchst nicht detailgetreu auflisten, welches T-Shirt du einpacken möchtest. Vermerke auf der Liste einfach wie viele T-Shirts und entscheide spontan welches es werden soll. Damit dein Lieblingsoberteil nicht fehlt solltest du allerdings dafür sorgen, dass du dieses früh genug wäschst und zur Seite hängst. Drucke dir die Packliste aus, so kannst du abhaken, was du bereits eingepackt hast und kannst dir sicher sein, dass du an alles Wichtige gedacht hast.


Damit dein Lieblingsoberteil nicht fehlt solltest du allerdings dafür sorgen, dass du dieses früh genug wäschst und zur Seite hängst.

Notiere auf der Packliste auch alle wichtigen Unterlagen, die du mitnehmen musst. So vergisst du diese ebenfalls nicht. Etwas, dass ich immer mache ich, dass ich mir eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen erstelle und diese in meine Tasche / mein Handgepäck packe. So habe ich immer alles griffbereit.


③ Notiere wichtige Informationen zum Urlaubsort

Neben einer Packliste erstelle ich mir ebenfalls eine Übersicht mit wichtigen Informationen zum Urlaubsort. Auf diesem Zettel befinden sich von den Sehenswürdigkeiten, welche ich auf jeden Fall sehen möchte, wie die Öffnungszeiten sind und wie viel der Eintritt kostet. So stehe ich nicht zu verschlossenen Türen und habe genügend Geld parat. Hinzu kommen hier noch wichtige Informationen zu der Sehenswürdigkeit.


Wer in ein fremdes Land reist sollte ich über die Kultur des Landes informieren.

Zu diesen wichtigen Informationen gehören auch Einreisebestimmungen, falls es ins Ausland geht. Informierst du dich über die Bestimmungen und hast du wichtigsten Informationen dabei so kann dir kein Missgeschick geschehen und du kannst eventuellen Problemen vorbeugen.

Ebenfalls wichtig können Informationen über die Kultur sein. Wer in ein fremdes Land reist sollte ich über die Kultur des Landes informieren. So verhältst du dich den Einheimischen gegenüber richtig und kannst du auch hier nicht ins Fettnäpfchen treten. Sich über die Kultur zu informieren ist nie falsch und hilft dir dabei dich in einem anderen Land besser zu verständigen.

Gerade in arabischen oder asiatischen Ländern ist es wichtig sich auch über Verbote zu informieren. Dies gilt natürlich auch für andere Länder. Warum das so wichtig ist? Viele andere Länder verhängen Strafen auf Dinge, welche bei uns normal sind. Einen Gefängnisaufenthalt oder eine Geldstrafe möchtest du mit Sicherheit nicht im Urlaub erleben.


TIPP 2: EINE ANGENEHME ANREISE

Bei der Anreise ist es wichtig genügend Zeit einzuplanen, damit Stress vermieden wird. Stress zu vermeiden beginnt hier schon am Tag vor der Abreise. Du solltest am Vorabend alles was du am nächsten Morgen nicht mehr brauchst eingepackt haben und früh schlafen gehen um ausgeschlafen zu sein. Besteht die Möglichkeit das Frühstück vorzubereiten? Dann ist dies eine gute Maßnahme um den Morgen der Abreise weitere Zeit einzusparen.


① Anreise mit dem Flugzeug

Besonders wichtig ist es, wenn du mit dem Flugzeug in den Urlaub reist. Natürlich ist es allgemein so, dass Airlines fordern, dass man zwei Stunden vor Flug am Flughafen sein soll. Mein Tipp ist, dass man 45 Minuten mehr einplant. So hat man einen zusätzlichen Puffer, falls es auf dem Weg zum Flughafen zu einem Stau kommt oder Check-In und Sicherheitskontrolle mehr Zeit in Anspruch nehmen.


Für Komfort im Flugzeug sollte deine Kleidung bequem sein. Verzichte auf enge, schwere Kleidung und greife lieber auf leichte, lockere Kleidung zurück.

Wer noch ein wenig mehr Zeit einplant sorgt dafür, dass er nicht in die Bedrängnis kommt sich hetzten zu müssen um den Flug noch zu erwischen. So hat man ausreichend Zeit um noch in Ruhe einen Happen zu essen oder zu trinken. Achte darauf dir zur Überbrückung der Wartezeit etwas zu lesen einzupacken oder im Flughafen zu kaufen. Portable Spielkonsolen können dich ebenfalls bis zum Abflug beschäftigen. Ansonsten ist der Zeitkiller überhaupt natürliche gute Gespräche mit deinen Mitreisenden.

Für Komfort im Flugzeug sollte deine Kleidung bequem sein. Verzichte auf enge, schwere Kleidung und greife lieber auf leichte, lockere Kleidung zurück. Da leichte Kleidungsstücke zumeist recht dünn sind empfehle ich den Lagenlook. Dieser ist auch optimal, wenn du in eine kältere oder wärmere Region reist. Für Langstreckenflüge empfiehlt sich ein Nackenhörnchen um den Kopf zu stützen und so auch im engsten Flieger etwas Komfort zu finden. Persönlich greife ich immer auf Schuhe zurück, welche ich leicht an- und ausziehen kann. So brauche ich meine Schuhe nicht während des kompletten Fluges zu tragen. Dies beugt schmerzenden oder schwitzenden Füßen vor.


② Anreise mit dem Auto

Wer mit dem Auto anreist kann sich Stress am Abreisetage ersparen, wenn man am Vorabend schon Dinge ins Auto packt. Das kann es ersparen, dass man bepackt wie ein Esel das komplette Gepäck zum Auto tragen muss. Denn auch körperliche Anstrengung kann Stress verursachen. Wer mit dem Auto unterwegs ist der sollte rechtzeitig prüfen lassen, ob an dem Auto alles in Ordnung ist. Schließlich möchtest du Pannen auf der Reise vermeiden.


Energiemangel kann den Körper stressen und das sorgt letztendlich für schlechte Stimmung.

Ebenfalls vor der Reise solltest du dir die Route ausdrucken oder die Zieladresse in dein Navigationsgerät einspeichern. Mein persönlicher Tipp ist die Route auszudrucken, auch dann, wenn du ein Navi nutzt. Es kann immer mal passieren, dass das Navigationsgerät ausfällt.

Ein weiterer Tipp für eine angenehme Anreise mit dem Auto ist es Musik dabei zu haben, welche gute Laune macht. Viele der neuen Autoradios haben mittlerweile einen USB-Anschluss, so dass du deine Lieblingsmusik auf einen USB-Stick speichern und mitnehmen kannst. Eine andere Möglichkeit bei neuen Autoradios ist seine Playlisten eines Streamingdienstes abzuspielen. Dabei verbindet ihr euer Autoradio per USB mit eurem Smartphone.

Wer lange unterwegs ist sollte sich ein Lunchpaket vor der Abreise vorbereiten. So beugst du Hunger und Durst vor. Beides löst bei den meisten Menschen Stress aus. Grund dafür ist, dass unser Körper nicht genügend Energie hat. Energiemangel kann den Körper stressen und das sorgt letztendlich für schlechte Stimmung.


③ Anreise mit dem Zug

Reist du mit dem Zug in den Urlaub solltest du wie bei der Anreise mit dem Flugzeug rechtzeitig vor der Abfahrt am Bahnhof sein. So sorgst du dafür, dass du nicht durch den Bahnhof hetzen musst, falls die Gefahr besteht den Zug zu verpassen. Wer mit der Deutschen Bahn reist kann am Bahnsteig zu verschiedenen Zügen einen Zugplan. Auf diesem kannst du einsehen welcher Wagon wo hält. So kannst du direkt in den richtigen Wagon einsteigen und ersparst es dir durch den halben Zug zu laufen. Voraussetzung ist hier natürlich, dass du zuvor Sitzplätze reserviert hat.

Für mehr Komfort im Zug empfiehlt es sich ein Nackenhörnchen dabei zu haben. Dieses ist auch hilfreich, wenn du eine längere Fahrt vor dir hast und gerne etwas schlafen möchtest. Bei einer Zugfahrt gilt bei der Kleidung dasselbe wie im Flieger: bequeme, leichte und locker sitzende Kleidung, welche im Lagenlook getragen werden kann. Für die Schuhe gilt es ebenfalls etwas Bequemes zu tragen. Wer die Möglichkeit hat sollte die Schuhe bei einer langen Fahrt ausziehen. Ein spezieller Tipp für die Damen: Pack in dein Handgepäck eine kleinere Tasche in welcher sich alle wichtigen Sachen befinden, welche du bei dir am Sitzplatz benötigst. Alles andere gehört mit dem Handgepäck in die Gepäckaufbewahrung.


TIPP 3: PLANEN JA – ABER NICHT JEDE MINUTE

Die meisten Menschen planen gerne vorher, was sie im Urlaub unternehmen wollen. Planung ist gut – in einem gewissen Maße. Es macht Sinn sich Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, welche sich nahe aneinander befinden, an einem Tag vorzunehmen. Das verhindert, dass Stress entsteht, weil du vom einem zum anderen Ende der Stadt jagst. Suche dir für jeden Tag jedoch nicht mehr als drei Aktivitäten oder Sehenswürdigkeiten. So hast du für diese drei Tagespunkte genügend Zeit und kannst danach spontan unternehmen woraus du Lust hast. Auch dies meidet Stress und es vermindert den Druck einen Programmpunkt nach dem anderen durchzuprügeln nur um die geplanten Punkte abzuhaken.


Denke daran, dass du im Urlaub die Möglichkeit hast dem Alltag zu entkommen. Dazu gehört auch einfach mal spontan zu sein und dass zu tun wonach dir ist.

Meine Empfehlung ist dich vorher zu informieren, was du im Urlaub unternehmen kannst. Suche dir dann die Dinge aus, die dir am meisten zusagen. Ordne die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten nun nach Ort. Nun siehst du direkt welche Programmpunkte sich gut miteinander kombinieren lassen. Wie schon geschrieben ist meine persönliche Empfehlung dir nicht mehr als drei Punkte pro Tag vorzunehmen. Hast du dann noch Zeit kannst du dich für andere Punkte von deiner Liste entscheiden oder etwas unternehmen, dass dir spontan bei deinem Aufenthalt in einem bestimmten Bereich einfällt. Wichtig ist es, dass du im Urlaub dem Stress, den du zu Genüge im Alltag hast, loswirst und dich entspannst.

Für Städtetrips kann ich empfehlen, dass du dich mit dem öffentlichen Nahverkehr vertraut machst. Gerade in Städten wie Barcelona oder London ist dies sehr hilfreich. Du ersparst es dir so oftmals auf den Karten an den Haltestellen nachzusehen welche Linie du nehmen musst. Beschäftigst du dich mit dem Nahverkehr kannst du meist nach kurzer Zeit einordnen mit welchen Linien du in welchen Bezirk gelangst. Das beugt nicht nur Stress vor sondern spart auch Zeit.

Denke daran, dass du im Urlaub die Möglichkeit hast dem Alltag zu entkommen. Dazu gehört auch einfach mal spontan zu sein und dass zu tun wonach dir ist. Natürlich kannst du dir einen Plan für den Tag zurechtlegen. Hast du dann aber keine Lust auf etwas dann machst du es einfach nicht. Dann unternimmst du etwas, dass dir zu diesem Zeitpunkt mehr Spaß bereitet.


Sei auf alles vorbereitet, jedoch auch für alles offen

Vorbereitung ist gut und kann oftmals eine Katastrophe verhindern. So kannst du mit einer Reiseapotheke dafür sorgen, dass dir etwa Kopfschmerzen nicht die Laune verderben oder du verfährst dich nicht, da du die Route kennst. Bestimmte Dinge sollte man planen, anders wiederum solltest du nicht planen und einfach auf dich zukommen lassen. Natürlich solltest du überlegen, was du mitnehmen musst und möchtest und du solltest wissen, wie du überhaupt zu deinem Ziel gelangst. Wichtige Dokumente solltest du auch immer dabeihaben. Doch plane nicht deinen kompletten Urlaub und sei offen dafür neue Erfahrungen zu machen.

Wer Neues erlebt der erhält einen Adrenalinschub und das vertreibt Stress. Zwar ist Adrenalin auch eine Form von Stress, doch dies ist positiver Stress. Positiver Stress darf gerne im Urlaub mal sein. Den negativen Stress willst du jedoch nicht. Sei offen und akzeptiere die Dinge auch einfach mal so wie sie sind. Ungewohnte Situationen können sich als etwas Wunderbares offenbaren. Lass diese Dinge doch einfach mal geschehen. Fühlst du dich unwohl hast du immer noch die Chance die Situation zu verlassen.

Deswegen ist mein letzter Tipp: Lebe einfach mal! Lass den Alltag hinter dir und genieße das Leben.


NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Was unternimmst du um einen stressfreien Urlaub zu haben?
  • Wohin ging/geht es dieses Jahr in den Urlaub?


Bis zum nächsten Mal!


Unterschrift

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