Die drei besten Tipps für einen stressfreien Urlaub

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Es ist wieder Urlaubszeit und du wirst vermutlich auch dieses Jahr wieder viele Menschen am Flughafen oder auf der Autobahn sehen, die gestresst in den Urlaub starten. Vielleicht geht es dir auch selber so, dass du gestresst in den Urlaub startest. Der Stress kann viele Gründe haben. Vielleicht warst du noch einen Tag zuvor arbeiten und konntest einige Dinge erst auf den letzten Drücker erledigen. Es kann auch vorkommen, dass man verschläft oder zu spät aufsteht und unter Zeitdruck gerät.

Doch Stress hast du vielleicht manchmal auch im Urlaub selber. Die Zeit in welcher du dich eigentlich erholen solltest stressen dich und sorgen nicht dafür, dass du dich erholen kannst. Die Vorfreude war so groß und du konntest es kaum noch abwarten etwas Bestimmtes im Urlaub zu unternehmen. Doch dann bist du im Urlaub und musst feststellen, dass es nicht so ist wie du es dir vorgestellt hast.

Wie schaffst du es also stressfrei in den Urlaub zu starten und deinen Urlaub stressfrei zu verbringen? Nachfolgend verrate ich dir meine Tipps damit der Urlaub auch tatsächlich erholsam wird.


TIPP 1: NOTIZEN UND DEADLINES

Vor deinem Urlaub gibt es noch einige Dinge, welche du zu erledigen hast. Immer wieder fallen dir noch Dinge ein, die erledigt werden müssen und am Morgen der Abreise merkst du dann, dass du doch wieder etwas vergessen hast. Hier reichen meine eigenen Erlebnisse und die von Familie und Freunden von Zuhause vergessenen Zahnbürsten bis über die nicht abgeschlossene Reiseversicherung.

Dem kannst du teilweise mit Listen und Planung vorbeugen. So kann es dir helfen früh genug mit der Planung zu beginnen. Es geht hier jedoch nicht darum alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen, sondern dir eine Gedankenstütze zu machen, damit du an die wichtigen Dinge denkst.


① Setze Deadlines für wichtige Erledigungen

Du musst noch deine Reiseapotheke oder neue Badekleidung kaufen? Dann trage dir in den Kalender eine Deadline bis wann du diese Dinge erledigen möchtest. Wer regelmäßig die Termine in der Zukunft checkt der wird daran erinnert, dass es noch etwas gibt, dass für den Urlaub besorgt werden muss. Denke nur daran dir einen gewissen Puffer bis zum Urlaub zu lassen. So vermeidest du, dass du die Besorgung nicht mehr erledigen kannst, wenn die Deadline zu nah an dem Urlaub gelegt wurde.


② Arbeite mit einer Packliste

Erstelle eine Packliste. Du brauchst nicht detailgetreu auflisten, welches T-Shirt du einpacken möchtest. Vermerke auf der Liste einfach wie viele T-Shirts und entscheide spontan welches es werden soll. Damit dein Lieblingsoberteil nicht fehlt solltest du allerdings dafür sorgen, dass du dieses früh genug wäschst und zur Seite hängst. Drucke dir die Packliste aus, so kannst du abhaken, was du bereits eingepackt hast und kannst dir sicher sein, dass du an alles Wichtige gedacht hast.


Damit dein Lieblingsoberteil nicht fehlt solltest du allerdings dafür sorgen, dass du dieses früh genug wäschst und zur Seite hängst.

Notiere auf der Packliste auch alle wichtigen Unterlagen, die du mitnehmen musst. So vergisst du diese ebenfalls nicht. Etwas, dass ich immer mache ich, dass ich mir eine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen erstelle und diese in meine Tasche / mein Handgepäck packe. So habe ich immer alles griffbereit.


③ Notiere wichtige Informationen zum Urlaubsort

Neben einer Packliste erstelle ich mir ebenfalls eine Übersicht mit wichtigen Informationen zum Urlaubsort. Auf diesem Zettel befinden sich von den Sehenswürdigkeiten, welche ich auf jeden Fall sehen möchte, wie die Öffnungszeiten sind und wie viel der Eintritt kostet. So stehe ich nicht zu verschlossenen Türen und habe genügend Geld parat. Hinzu kommen hier noch wichtige Informationen zu der Sehenswürdigkeit.


Wer in ein fremdes Land reist sollte ich über die Kultur des Landes informieren.

Zu diesen wichtigen Informationen gehören auch Einreisebestimmungen, falls es ins Ausland geht. Informierst du dich über die Bestimmungen und hast du wichtigsten Informationen dabei so kann dir kein Missgeschick geschehen und du kannst eventuellen Problemen vorbeugen.

Ebenfalls wichtig können Informationen über die Kultur sein. Wer in ein fremdes Land reist sollte ich über die Kultur des Landes informieren. So verhältst du dich den Einheimischen gegenüber richtig und kannst du auch hier nicht ins Fettnäpfchen treten. Sich über die Kultur zu informieren ist nie falsch und hilft dir dabei dich in einem anderen Land besser zu verständigen.

Gerade in arabischen oder asiatischen Ländern ist es wichtig sich auch über Verbote zu informieren. Dies gilt natürlich auch für andere Länder. Warum das so wichtig ist? Viele andere Länder verhängen Strafen auf Dinge, welche bei uns normal sind. Einen Gefängnisaufenthalt oder eine Geldstrafe möchtest du mit Sicherheit nicht im Urlaub erleben.


TIPP 2: EINE ANGENEHME ANREISE

Bei der Anreise ist es wichtig genügend Zeit einzuplanen, damit Stress vermieden wird. Stress zu vermeiden beginnt hier schon am Tag vor der Abreise. Du solltest am Vorabend alles was du am nächsten Morgen nicht mehr brauchst eingepackt haben und früh schlafen gehen um ausgeschlafen zu sein. Besteht die Möglichkeit das Frühstück vorzubereiten? Dann ist dies eine gute Maßnahme um den Morgen der Abreise weitere Zeit einzusparen.


① Anreise mit dem Flugzeug

Besonders wichtig ist es, wenn du mit dem Flugzeug in den Urlaub reist. Natürlich ist es allgemein so, dass Airlines fordern, dass man zwei Stunden vor Flug am Flughafen sein soll. Mein Tipp ist, dass man 45 Minuten mehr einplant. So hat man einen zusätzlichen Puffer, falls es auf dem Weg zum Flughafen zu einem Stau kommt oder Check-In und Sicherheitskontrolle mehr Zeit in Anspruch nehmen.


Für Komfort im Flugzeug sollte deine Kleidung bequem sein. Verzichte auf enge, schwere Kleidung und greife lieber auf leichte, lockere Kleidung zurück.

Wer noch ein wenig mehr Zeit einplant sorgt dafür, dass er nicht in die Bedrängnis kommt sich hetzten zu müssen um den Flug noch zu erwischen. So hat man ausreichend Zeit um noch in Ruhe einen Happen zu essen oder zu trinken. Achte darauf dir zur Überbrückung der Wartezeit etwas zu lesen einzupacken oder im Flughafen zu kaufen. Portable Spielkonsolen können dich ebenfalls bis zum Abflug beschäftigen. Ansonsten ist der Zeitkiller überhaupt natürliche gute Gespräche mit deinen Mitreisenden.

Für Komfort im Flugzeug sollte deine Kleidung bequem sein. Verzichte auf enge, schwere Kleidung und greife lieber auf leichte, lockere Kleidung zurück. Da leichte Kleidungsstücke zumeist recht dünn sind empfehle ich den Lagenlook. Dieser ist auch optimal, wenn du in eine kältere oder wärmere Region reist. Für Langstreckenflüge empfiehlt sich ein Nackenhörnchen um den Kopf zu stützen und so auch im engsten Flieger etwas Komfort zu finden. Persönlich greife ich immer auf Schuhe zurück, welche ich leicht an- und ausziehen kann. So brauche ich meine Schuhe nicht während des kompletten Fluges zu tragen. Dies beugt schmerzenden oder schwitzenden Füßen vor.


② Anreise mit dem Auto

Wer mit dem Auto anreist kann sich Stress am Abreisetage ersparen, wenn man am Vorabend schon Dinge ins Auto packt. Das kann es ersparen, dass man bepackt wie ein Esel das komplette Gepäck zum Auto tragen muss. Denn auch körperliche Anstrengung kann Stress verursachen. Wer mit dem Auto unterwegs ist der sollte rechtzeitig prüfen lassen, ob an dem Auto alles in Ordnung ist. Schließlich möchtest du Pannen auf der Reise vermeiden.


Energiemangel kann den Körper stressen und das sorgt letztendlich für schlechte Stimmung.

Ebenfalls vor der Reise solltest du dir die Route ausdrucken oder die Zieladresse in dein Navigationsgerät einspeichern. Mein persönlicher Tipp ist die Route auszudrucken, auch dann, wenn du ein Navi nutzt. Es kann immer mal passieren, dass das Navigationsgerät ausfällt.

Ein weiterer Tipp für eine angenehme Anreise mit dem Auto ist es Musik dabei zu haben, welche gute Laune macht. Viele der neuen Autoradios haben mittlerweile einen USB-Anschluss, so dass du deine Lieblingsmusik auf einen USB-Stick speichern und mitnehmen kannst. Eine andere Möglichkeit bei neuen Autoradios ist seine Playlisten eines Streamingdienstes abzuspielen. Dabei verbindet ihr euer Autoradio per USB mit eurem Smartphone.

Wer lange unterwegs ist sollte sich ein Lunchpaket vor der Abreise vorbereiten. So beugst du Hunger und Durst vor. Beides löst bei den meisten Menschen Stress aus. Grund dafür ist, dass unser Körper nicht genügend Energie hat. Energiemangel kann den Körper stressen und das sorgt letztendlich für schlechte Stimmung.


③ Anreise mit dem Zug

Reist du mit dem Zug in den Urlaub solltest du wie bei der Anreise mit dem Flugzeug rechtzeitig vor der Abfahrt am Bahnhof sein. So sorgst du dafür, dass du nicht durch den Bahnhof hetzen musst, falls die Gefahr besteht den Zug zu verpassen. Wer mit der Deutschen Bahn reist kann am Bahnsteig zu verschiedenen Zügen einen Zugplan. Auf diesem kannst du einsehen welcher Wagon wo hält. So kannst du direkt in den richtigen Wagon einsteigen und ersparst es dir durch den halben Zug zu laufen. Voraussetzung ist hier natürlich, dass du zuvor Sitzplätze reserviert hat.

Für mehr Komfort im Zug empfiehlt es sich ein Nackenhörnchen dabei zu haben. Dieses ist auch hilfreich, wenn du eine längere Fahrt vor dir hast und gerne etwas schlafen möchtest. Bei einer Zugfahrt gilt bei der Kleidung dasselbe wie im Flieger: bequeme, leichte und locker sitzende Kleidung, welche im Lagenlook getragen werden kann. Für die Schuhe gilt es ebenfalls etwas Bequemes zu tragen. Wer die Möglichkeit hat sollte die Schuhe bei einer langen Fahrt ausziehen. Ein spezieller Tipp für die Damen: Pack in dein Handgepäck eine kleinere Tasche in welcher sich alle wichtigen Sachen befinden, welche du bei dir am Sitzplatz benötigst. Alles andere gehört mit dem Handgepäck in die Gepäckaufbewahrung.


TIPP 3: PLANEN JA – ABER NICHT JEDE MINUTE

Die meisten Menschen planen gerne vorher, was sie im Urlaub unternehmen wollen. Planung ist gut – in einem gewissen Maße. Es macht Sinn sich Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, welche sich nahe aneinander befinden, an einem Tag vorzunehmen. Das verhindert, dass Stress entsteht, weil du vom einem zum anderen Ende der Stadt jagst. Suche dir für jeden Tag jedoch nicht mehr als drei Aktivitäten oder Sehenswürdigkeiten. So hast du für diese drei Tagespunkte genügend Zeit und kannst danach spontan unternehmen woraus du Lust hast. Auch dies meidet Stress und es vermindert den Druck einen Programmpunkt nach dem anderen durchzuprügeln nur um die geplanten Punkte abzuhaken.


Denke daran, dass du im Urlaub die Möglichkeit hast dem Alltag zu entkommen. Dazu gehört auch einfach mal spontan zu sein und dass zu tun wonach dir ist.

Meine Empfehlung ist dich vorher zu informieren, was du im Urlaub unternehmen kannst. Suche dir dann die Dinge aus, die dir am meisten zusagen. Ordne die Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten nun nach Ort. Nun siehst du direkt welche Programmpunkte sich gut miteinander kombinieren lassen. Wie schon geschrieben ist meine persönliche Empfehlung dir nicht mehr als drei Punkte pro Tag vorzunehmen. Hast du dann noch Zeit kannst du dich für andere Punkte von deiner Liste entscheiden oder etwas unternehmen, dass dir spontan bei deinem Aufenthalt in einem bestimmten Bereich einfällt. Wichtig ist es, dass du im Urlaub dem Stress, den du zu Genüge im Alltag hast, loswirst und dich entspannst.

Für Städtetrips kann ich empfehlen, dass du dich mit dem öffentlichen Nahverkehr vertraut machst. Gerade in Städten wie Barcelona oder London ist dies sehr hilfreich. Du ersparst es dir so oftmals auf den Karten an den Haltestellen nachzusehen welche Linie du nehmen musst. Beschäftigst du dich mit dem Nahverkehr kannst du meist nach kurzer Zeit einordnen mit welchen Linien du in welchen Bezirk gelangst. Das beugt nicht nur Stress vor sondern spart auch Zeit.

Denke daran, dass du im Urlaub die Möglichkeit hast dem Alltag zu entkommen. Dazu gehört auch einfach mal spontan zu sein und dass zu tun wonach dir ist. Natürlich kannst du dir einen Plan für den Tag zurechtlegen. Hast du dann aber keine Lust auf etwas dann machst du es einfach nicht. Dann unternimmst du etwas, dass dir zu diesem Zeitpunkt mehr Spaß bereitet.


Sei auf alles vorbereitet, jedoch auch für alles offen

Vorbereitung ist gut und kann oftmals eine Katastrophe verhindern. So kannst du mit einer Reiseapotheke dafür sorgen, dass dir etwa Kopfschmerzen nicht die Laune verderben oder du verfährst dich nicht, da du die Route kennst. Bestimmte Dinge sollte man planen, anders wiederum solltest du nicht planen und einfach auf dich zukommen lassen. Natürlich solltest du überlegen, was du mitnehmen musst und möchtest und du solltest wissen, wie du überhaupt zu deinem Ziel gelangst. Wichtige Dokumente solltest du auch immer dabeihaben. Doch plane nicht deinen kompletten Urlaub und sei offen dafür neue Erfahrungen zu machen.

Wer Neues erlebt der erhält einen Adrenalinschub und das vertreibt Stress. Zwar ist Adrenalin auch eine Form von Stress, doch dies ist positiver Stress. Positiver Stress darf gerne im Urlaub mal sein. Den negativen Stress willst du jedoch nicht. Sei offen und akzeptiere die Dinge auch einfach mal so wie sie sind. Ungewohnte Situationen können sich als etwas Wunderbares offenbaren. Lass diese Dinge doch einfach mal geschehen. Fühlst du dich unwohl hast du immer noch die Chance die Situation zu verlassen.

Deswegen ist mein letzter Tipp: Lebe einfach mal! Lass den Alltag hinter dir und genieße das Leben.


NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Was unternimmst du um einen stressfreien Urlaub zu haben?
  • Wohin ging/geht es dieses Jahr in den Urlaub?


Bis zum nächsten Mal!


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20 Fragen um deine Stärken und Schwächen zu erkennen

20 Fragen um deine Stärken und Schwächen zu erkennen

Es gibt viele Gründe, warum es hilfreich für dich ist deine Stärken und Schwächen zu kennen. Die meisten Menschen werden mit diesem Thema meistens in Vorstellungsgesprächen konfrontiert. Doch nicht nur in diesem Zusammenhand kann das Bewusstsein über Stärken und Schwächen helfen.

Wer seine Stärken und Schwächen kennt kann besser Entscheidungen treffen, denn man kann besser einschätzen, ob man den mit der Entscheidung verbundenen Weg schafft. So hilft es zu wissen welche Stärken durch ein bestimmtes Hobby vorhanden sind.

Doch auch Freunde können dir dabei helfen deine Stärken und Schwächen zu finden. So ist es oftmals so, dass du Stärken hast, die dir nicht bewusst waren. So ist es auch mit deinen Schwächen. Insbesondere Schwächen an dir, die du selber nicht erkennst machen dich verwundbar und können dir schaden.

WESHALB DU DEINE STÄRKEN UND SCHWÄCHEN KENNEN SOLLTEST

In der Einleitung habe ich bereits zwei Punkte angesprochen, weshalb es gut ist deine Stärken zu kennen. Generell kann es dir das Leben vereinfachen, wenn du deine Stärken kennst, denn du kannst dich selber besser einschätzen. So lassen sich nicht nur Entscheidungen besser treffen, sondern auch Ziele einfacher erreichen. Wer seine Stärken kennt scheitert weniger mit seinen Zielen oder auf den Weg dahin. Man kann im Vorhinein besser einschätzen, ob der Weg überhaupt machbar ist.

Dies kann dir beruflich wie privat helfen. Beruflich kann das Bewusstsein deiner Stärken und Schwächen dir helfen den passenden Beruf zu finden. Stärken und Schwächen sind Eigenschaften des Menschen und bestimmte Eigenschaften passen halt gut zu bestimmten Berufen. So lässt es sich verhindern, dass du unglücklich im Beruf bist. Kennst du deine starken und schwachen Eigenschaften kannst du einen Job suchen, der deine starken Eigenschaften voraussetzt. Siehst du ein Stellenangebot, welches von dir fordert deine schwachen Eigenschaften einzusetzen weißt du, dass du von diesem Angebot lieber die Finger lassen solltest.

Im Privatleben kann es dir helfen den Haushalt zu organisieren. Erledige zuerst die Aufgaben, die dir schwerfallen. Denn hast du diese geschafft ist alles andere ein Kinderspiel. Denn danach folgen die Dinge bei denen du gut bist und diese gehen dir automatisch leichter von der Hand. Du nutzt so dein Wissen über die selber um dir das Leben zu vereinfachen. Wer mit anderen zusammenlebt kann dieses Wissen auch gut für einen Haushaltsplan nutzen. So können die Aufgaben gut nach den Stärken verteilt werden. Sollte es dann Aufgaben geben, die niemand gerne macht dann wird diese Aufgabe aufgeteilt. Getreu dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Arbeitest du an Dinge, bei welchen du deine Stärken einsetzen kannst, hast du Spaß an der Arbeit. Dies steigert deine Leistung und du kannst in 3 Stunden mehr erreichen als, wenn du an etwas arbeitest bei dem du deine Stärken nicht einsetzen kannst.

Stärken tragen ebenso dazu bei dich zu motivieren und dein Selbstbewusstsein zu stärken. Sobald du eine Aufgabe erledigst, bei welcher du deine Stärken einsetzen kannst bist du selbstbewusster und dadurch auch motivierter. Dadurch, dass dein Selbstbewusstsein gestärkt wird ist es dir möglich Neues auszuprobieren. Bei diesem Prozess ist es dir dann auch möglich neue Fähigkeiten zu erlangen, welche wiederrum dafür sorgen können, dass du eine weitere Stärke entwickelst.

WAS SIND EIGENTLICH STÄRKEN UND SCHWÄCHEN?

Jetzt mag Mathe vielleicht nicht deine Stärke sein und Formeln hast du noch nie gemocht, doch lässt es sich anhand einer Formel recht leicht darstellen, was Stärken sind.

Stärke = Talent + Wissen + Fähigkeit

Stärken sind also die Summe aus deinem Talent, deinem Wissen und deinen Fähigkeiten. Eine Stärke ist eine vorteilhafte Eigenschaft. Vorteilhaft für dich selber und vorteilhaft in den Augen anderer. Diese vorteilhaften Eigenschaften dienen dir als Werkzeug Ziele zu erreichen.

Sind Stärken also die Summe aus Talent, Wissen und Fähigkeiten sind Schwächen logischerweise das Gegenteil. Schwächen sind die Summe aus Etwas, dass du nicht gut kannst; Wissen, dass du nicht besitzt und Fähigkeiten, die du nicht besitzt. Schwächen sind demnach nachteilhafte Eigenschaften, sowohl in deinen Augen sowie in denen anderer.

Schwächen = Minderbegabung + Unwissen + Unfähigkeit

Das ist die einfachste Weise um Stärken und Schwächen zu definieren. Sicherlich gibt es da bestimmt noch ausführlichere Wege. Doch mit diesem Beitrag will ich mich mit dir darauf konzentrieren deine Stärken und Schwächen herauszufinden.

DEINE STÄRKEN UND SCHWÄCHEN BESTIMMEN

Beantworte diese Fragen um deine Stärken zu bestimmen:

Welche Stärken sehen Freunde, Familie und Kollegen bei dir?

Freunde, Familie und Kollegen sehen oftmals Stärken an dir über welche du dir selber nicht bewusst bist. Deswegen solltest du Menschen, die dir nahe sind und welche du regelmäßig siehst fragen, welche Stärken sie an dir sehen.

Was macht dir Spaß?

Dinge an denen du Spaß hast können Einiges über deine Stärken verraten. So können Hobbies dir auch helfen. Machst du in deiner Freizeit gerne sauber ist Ordnung beispielsweise eine Stärke von dir. Wer gerne Möbel selber baut der hat handwerkliches Geschick und dies ist dessen Stärke.

Wofür erhältst du Anerkennung und Lob?

Du magst jetzt vielleicht denken, dass diese Frage ja bereits beantwortet wird indem du zum Beispiel deine Kollegen nach deinen Stärken fragst. Jedoch gibt es hier den Unterschied, dass du Lob und Anerkennung oftmals von Menschen erhältst mit welchen du keinen engen Kontakt hast. Das können flüchtige Bekannte oder dein Chef sein. Lobt dein Chef dich etwa für deine kreative Lösung bei einem Problem können dies Anzeichen sein, dass eine deiner Stärken die Lösungsorientierung ist.

Bei welchen Situationen bewahrst du einen kühlen Kopf?

Stress ist ein Zeichen dafür, dass wir unsere Stärken nicht einsetzen können und dadurch etwas nicht so gut bewältigen können, wie wir es aus Aufgaben gewohnt sind, bei welchen unsere Stärken zum Einsatz kommen. In Situationen in welchen deine Kollegen gestresst sind du aber nicht zeigen dir Stärken. Etwa: Verlierst du bei einen Haufen Arbeit nicht den Überblick liegt deine Stärke darin, dass du organisiert bist und genau weißt wie du weiter vorgehst.

Welche Alltagssituationen fallen dir leicht?

Alltägliche Situationen sind der beste Indikator für Stärken. Alles was dir leicht fällt zeigt dir deine Stärken. Deswegen solltest du dir Gedanken darübermachen, welche Aufgaben du täglich erledigst und welche davon dir am leichten fallen.

Wofür beneiden dich andere?

Neider gibt es immer. Ob im Freundeskreis oder bei den Kollegen. Doch wer dich beneidet, der sieht eine Stärke in dir, die diese Person selber nicht hat. Deswegen macht es Sinn sich damit zu beschäftigen, wofür andere dich beneiden.

Unter welchen Bedingungen fühlst du dich wohl?

Du liebst es im Sommer auf einer der vollgepackten Bänken zu sitzen? Herzlichen Glückwunsch! Du scheust den Kontakt zu anderen Menschen nicht und hast keine Platzangst. Du hast soeben zwei Stärken gefunden. So einfach können dir die einfachsten Dinge helfen Stärken zu finden. Dies lässt sich natürlich auf sämtliche Situationen übertragen.

In welchen Umfeld welcher Menschen fühlst du dich am wohlsten?

Mit welchen Menschen du dich wohl fühlst kann dir auch einiges über dich verraten. Hierbei geht es darum rauszufinden, warum du dich mit diesen Menschen wohlfühlst. Nehmen wir dein Opa erzählt dir gerne aus der schweren Zeit als er nach dem Krieg das Haus seiner Eltern wiederaufbauen musst. Macht es dir Spaß ihm zuzuhören kann Wissensdurst eine Stärke von dir sein.

Welche Themen interessieren dich?

Wo wir gerade bei Wissendurst waren: Wofür interessierst du dich? Technik? Sprachen? Fremde Kulturen? Deine Interessen geben auch Auskunft über deine Stärken. So kann es sein, dass du feststellst, dass du gerne verreist, da du gerne Menschen verschiedener Kulturen triffst. Deine Stärke liegt also darin, dass du ein sozialer und offener Mensch bist.

Welche Stärken siehst du selber bei dir?

Selbstreflektion ist immer gut. Du kennst dich selber am besten und kannst daher auch einschätzen, wo deine Stärken liegen. Vielleicht siehst du nicht alle deiner Stärken, doch ich vermute, dass dir schnell drei Stärken einfallen.

Beantworte diese Fragen um deine Schwächen zu bestimmen:

Wobei hast du keinen Spaß?

Was dir keinen Spaß macht ist ein Anzeichen für deine Schwächen. Magst du es nicht zu lesen so kann dies daran liegen, dass du dich nicht so gut konzentrieren kannst. Womit fehlende Konzentration eine Schwäche von dir wäre.

Wofür kritisieren dich andere?


Kritik entsteht meistens aus einer Eigenschaft von dir, die andere nicht an dir mögen. Eine Schwäche ist eine Eigenschaft von dir. Somit ist Kritik an dir ein Hinweis auf eine mögliche Schwäche.

Welche Schwächen sehen Freunde, Kollegen und Familie bei dir?

Kenne deine Freunde deine Stärken, so kennen sie auch deine Schwächen. Frage sie danach, welche Schwächen sie bei dir sehen.

Welche Alltagssituationen fallen dir schwer?

Hier drehen wir den Spieß ebenfalls um. Du kannst mit alltäglichen Aufgaben nicht nur bestimmen wobei deine Stärken liegen, sondern auch wo deine Schwächen liegen. Läufst du regelmäßig nach dem Putzen über den noch feuchten Boden um etwas Anderes zu erledigen? Dann scheint Geduld nicht gerade deine Stärke zu sein.

Bei welchen Situationen reagierst du gestresst?


Wie schon bei den Fragen, zum Bestimmen der Stärken erwähnt, ist Stress ein Indikator dafür, dass wir unsere Stärken nicht einsetzen können. Es kann natürlich auch Stress auslösen, wenn wir mit einer Schwäche konfrontiert werden. Situationen, in welchen du gestresst reagierst, kannst du analysieren. In welchen Situationen bist du gestresst? Was ist die Gemeinsamkeit der Situationen? Hast du diese Gemeinsamkeit gefunden kennst du eine weitere Schwäche von dir.

Wofür beneidest du andere?


So wie der Neid der anderen dir zeigt was für Stärken du hast, kann dir dein eigener Neid Schwächen aufzeigen. Wer jemanden wegen einer bestimmten Eigenschaft beneidet der besitzt diese nicht. Beispiel gewünscht? Du beneidest einen Kollegen dafür, dass er das Leben genießt egal was kommt. In diesem Fall kann eine Schwäche sein, dass du Kleinigkeiten nicht zu schätzen weißt.

Unter welchen Bedingungen fühlst du dich nicht wohl?


Natürlich kannst du auch an Bedingungen bei welchen du dich nicht wohlfühlst rausfinden wo Schwächen von dir liegen. Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Biergarten. Du fühlst dich in vollen Biergärten nicht wohl und je mehr Menschen es sind umso mehr Angst hast du? In diesem Fall kann Platzangst eine Schwäche von dir sein.

Mit welchen Menschen fühlst du dich nicht wohl?


Ist gibt Menschen in deren Nähe du dich einfach nicht wohl fühlst. Beantworte dir selber die Frage, warum du dich bei diesen Menschen nicht wohlfühlst. Magst du so nicht, wenn Menschen dich für das Rauchen oder den Alkoholkonsum kritisieren, dann lässt dies vermuten, dass du nicht kritikfähig bist.

Welche Themen interessieren dich nicht?


Du hasst es, wenn dein Partner mal wieder von den neusten Trends bei den Autos / in der Mode erzählt? Es interessiert dich einfach nicht und du verstehst ehrlich gesagt nur Bahnhof. Solche Situationen sind gut um herauszufinden, welche Themen dich interessieren. Verstehst du von einem bestimmten Thema nicht, dann bedeutet dies, dass du für irgendeinen Zusammenhand nicht das notwendige Talent besitzt und deswegen auch nur Bahnhof verstehst.

Welche Schwächen siehst du an dir selbst?


Bei den Schwächen gilt dasselbe, wie bei den Stärken: Du kennst dich am besten. Deswegen kennst du auch Schwächen von dir. Für die, welche dir nicht direkt in den Sinn kommen, gibt es ja die anderen Fragen.

STÄRKEN UND SCHWÄCHEN FILTERN

Es macht nun natürlich keinen Sinn jede kleine Stärke und Schwäche zu notieren. Siehe dir deine Stärken und Schwächen genau an und ordne passende zusammen. Sobald du dies erledigt hast suchst du einen Überbegriff für diese Punkte. All diese kleinen Stärken und Schwächen ergeben eine große Stärke / Schwäche.

Da du deine Stärken und Schwächen nun bestimmt hast kannst du dieses Wissen einsetzen. Besonders der vermehrte Einsatz deiner Stärken wird dich voranbringen. Musst du eine Aufgabe erledigen, in welcher eigentlich eine Schwäche von dir liegt, kannst du nun deine Stärken nutzen um die Aufgabe dennoch zu erledigen.

Ist dies nicht möglich lerne deine Schwächen für dich zu nutzen und mache sie dadurch zu einer Stärke. Dies erfordert meist etwas Zeit und Übung, aber Meister fallen ja bekanntlich nicht vom Himmel. Deswegen habe etwas Geduld. Auch, wenn Geduld keine deiner Stärken ist. So hast du schon mal die erste Schwäche an der du arbeitest.

Du bist weniger angreifbar, sobald du deine Schwächen kennst. Du kannst so Misserfolge vermeiden und zusätzlich ist es auch eine Stärke seine Schwächen zu kennen und dazu zu stehen.

NUN BIST DU AN DER REIHE?

  • Bist du dir deiner Stärken und Schwächen bewusst?
  • Welches sind deine persönlichen Stärken?
  • Wie gehst du mit Situationen um, in welchen du deine Stärken nicht nutzen kannst?


Bis zum nächsten Mal!


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20 Fragen um deine Stärken und Schwächen zu erkennen

Mit 4 einfachen Tipps Aufgaben leichter priorisieren

Mit 4 einfachen Tipps Aufgaben leichter priorisieren

Täglich hast du im Beruf und Zuhause einen Berg an Aufgaben und weißt nicht wo du anfangen sollst? Durch die Flut an Aufgaben erledigst du das, was du zuerst in die Hände bekommst und plötzlich fällt dir ein, dass du ja bis morgen eine Präsentation fertig habe musst.

Das wäre nicht passiert, wenn du dir einen Überblick über die Aufgaben verschafft hättest und diese dann nach Priorität sortiert hättest.

Deswegen möchte ich dir heute in 4 Schritten vermitteln, wie du deine Aufgaben leichter priorisieren kannst.

ZEITMANAGEMENT VERBESSERN MIT PRIORITÄTEN

Sich Prioritäten zu setzen ist ein wichtiger Bestandteil um dein Zeitmanagement zu verbessern. Bekanntlicherweise ist es nicht möglich terminierte Aufgaben in einem bestimmten Zeitrahmen zu erfüllen, wenn du keinen Überblick über die Aufgaben hast und immer wieder neu anfallende Aufgaben dazwischenschiebst.

Bist du dir einmal bewusst darüber, welche Aufgaben du zu erledigen hast, kannst du diese in deinem Zeitplan berücksichtigen.

Durch einen klaren Plan hast du einen Ablauf und musst dich nicht mehr damit befassen, was du als nächstes erledigen musst. Neu anfallende Aufgaben kannst du an diesen Plan dranhängen oder zwischen andere Aufgaben schieben ohne viel Zeit für die Planung zu vergeuden.

Die Zeit, die du am Morgen für die Priorisierung aufwendest kannst du beim Bearbeiten der Aufgaben wieder reinholen, da du nun den Kopf frei hast und effektiver arbeiten kannst.

SEI DIR BEWUSST, WARUM ES BESSER IST DEINE AUFGABEN ZU PRIORISIEREN

Der wichtigste Schritt um dich mit dem Setzen von Prioritäten besser managen zu können ist, dass dir bewusst wird warum du überhaupt Prioritäten setzt. Nämlich nicht jeder Mensch arbeitet effektiver, wenn er seine Aufgaben priorisiert.

Um mit dem Priorisieren Aufgaben effektiver bearbeiten zu können solltest du ein Mensch sein, der nicht gut mit Chaos arbeiten kann. Ist dies der Fall hilft das Ordnen nach Wichtigkeit dir das Chaos zu beseitigen.

Ist die Reihenfolge der Bearbeitung festgelegt entlastest du dein Gehirn. Dieses hat nun die Möglichkeit sich auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren, da du nicht mehr damit beschäftigt bist, welche Aufgabe du als nächstes erledigst. Wünschst du dir also konzentrierter zu arbeiten kann dir das Ordnen der Aufgaben helfen.

Der wichtigste Punkt ist, dass du mehr Arbeiten an einem Tag schaffen möchtest als zuvor. Wie schon erwähnt wird deine Effektivität gesteigert, wenn dein Kopf sich nicht mehr damit beschäftigt, welche Aufgaben noch anstehen. So nutzt du deine Zeit besser und der positive Effekt ist, dass du mehr Aufgaben erledigen kannst.

Beachte hierbei jedoch, dass weitere Faktoren natürlich ein effektives Arbeiten immer noch negativ beeinflussen können. Dies sorgt dann wiederrum für Chaos und deine Konzentration kann nachlassen.

TIPP 1: BEHALTE DEN ÜBERBLICK ÜBER DEINE AUFGABEN

Bevor du Aufgaben der Wichtigkeit nach Ordnen kannst und somit eine Bearbeitungsreihenfolge festlegst solltest du dir zuerst einmal einen Überblick über die Aufgaben verschaffen.

Hast du keinen Überblick über deine Aufgaben werden meine weiteren Tipps dir nicht helfen.

Dir den Überblick zu verschaffen gehört zum Priorisieren mit dazu. Beides ist als der erste Schritt anzusehen um effektiver zu arbeiten.

Deswegen überlege zuerst, welche Aufgaben für den Tag anstehen und schreibe alle auf. Lass dir dabei genügend Zeit, damit du keine Aufgabe vergisst zu notieren.

Kommen im Laufe des Tages neue Aufgaben hinzu solltest du diese schnellstmöglich mit einplanen. Beende den Schritt der Aufgabe, die du aktuell bearbeitest und plane die neue Aufgabe schnell ein.

Danach hast du den Kopf wieder frei um dich deiner eigentlichen Aufgabe zu widmen.

TIPP 2: VERMEIDE FEHLER BEIM PRIORISIEREN

Es gibt so einige Fehler, die man machen kann, wenn du Aufgaben der Wichtigkeit nach ordnen möchtest. Hier möchte ich dich auf diese aufmerksam machen, damit dir diese Fehler nicht wiederfahren.

Je mehr Aufgaben du hast umso leichter setzt du dich selber unter Druck. Dies führt dazu, dass du das Ziel aus den Augen verlierst. Dein primäres Ziel ist es deine aktuelle Aufgabe zu erledigen. Bearbeite diese bis zum Ende und widme dich dann erst der nächsten Aufgabe. Solltest du es alleine nicht schaffen dann suche dir Hilfe. Es ist keine Schande sich helfen zu lassen, denn kein Mensch ist perfekt und kann alles.

Der zweite Fehler, der dir unterlaufen kann ist, dass du die gesetzten Prioritäten nicht einhältst. Damit dir dies nicht passiert brauchst du Disziplin. Da es jedoch Situationen gibt wo man einfach mal nicht die notwendige Disziplin hat gibt es einige Tipps um dich besser auf die wichtigen Dinge konzentrieren zu können.

Vermeide Ablenkung. Dazu gehören Fernseher und Smartphone sowie die sozialen Medien. Du brauchst an deinem Telefon nicht die Benachrichtigungen abzuschalten. Das ewige an- und ausschalten von Benachrichtigungen kann auf Dauer nervig sein. Lege das Handy stattdessen so weit wie möglich weg. Benötigst du für eine Aufgabe besonders viel Konzentration empfehle ich dir das Festnetztelefon nach Möglichkeit stumm zu schalten. Du kannst zwischen den verschiedenen Aufgaben eine Spanne einplanen um zurückzurufen. Auf der Arbeit solltest du diesen Schritt mit deinem Vorgesetzten abstimmen.

Plötzlich auftretende Probleme nicht sofort bearbeiten sondern in deine Aufgabenliste einsortieren. Tritt ein neues Problem auf oder du bekommst eine neue Aufgabe auf den Tisch gelegt, dann prüfe zuerst, ob diese neue Aufgabe wichtiger ist als die bislang vorhandenen Aufgaben. Ist dies nicht der Fall bestimme die Priorität der neuen Aufgabe und sortiere diese dann in deine Aufgabenliste ein.

Ein weiterer Fehler ist, dass es nicht als Aufgabe ansehen sich einen Überblick zu verschaffen und zu priorisieren. Falsch! Dies ist deine allererste Aufgabe am Tag und diese Aufgabe hat erstmal die höchste Priorität. Hast du dies erledigt beginnst du mit deinen Tagesaufgaben.

Der letzte Fehler, den du vermeiden solltest ist nicht erledigte Aufgaben vom Vortag nicht mit in den neuen Tag einzuplanen. Diese Aufgaben setzt zu mit auf die Liste und priorisierst diese Aufgaben für den aktuellen Tag neu. Beachte hierbei, dass die Aufgaben nicht automatisch die höchste Priorität haben nur da du sie am Vortag nicht erledigt hast.

TIPP 3: LERNE „DRINGEN“ UND „WICHTIG“ ZU UNTERSCHEIDEN

Du kennst es wahrscheinlich auch, dass du plötzlich vom Vorgesetzten eine neue Aufgabe zugeteilt bekommst und es heißt, dass diese Aufgabe dringend erledigt werden muss. Es ist dringend.

Bevor du nun sofort die Aufgabe anfängst zu bearbeiten und alles andere liegen lässt, solltest du die Unterscheidung zwischen „dringend“ und „wichtig“ lernen.

Stelle dir bei jeder Aufgabe die Frage, ob etwas auf dem Spiel steht. Kannst du diese Frage mit „ja“ beantworten handelt sich um eine wichtige Aufgabe. Im Kontext auf die Bearbeitung von Aufgaben ist eine Aufgabe dann wichtig, wenn etwas auf dem Spiel steht und die Aufgabe eine langfristige Auswirkung hat. Wichtig sind all die Dinge, welche zur Erreichung deiner vorrangigen Ziele dienen.

Dringend sind alle Aufgaben, welche wegen eines bestimmten Grund eine baldige Deadline haben.

Du solltest dir bei der neuen Aufgabe bewusstwerden, wann die Deadline ist und wie wichtig die Aufgabe ist. Sobald du diese Informationen hast kannst du die neue Aufgabe in deine Aufgabenliste mit einplanen. So gelingt es dir die dringenden Aufgaben rechtzeitig zu bearbeiten und die wichtigen Aufgaben sofort beziehungsweise zeitnah zu erledigen. So kannst du Druck und Stress vermeiden.

TIPP 4: FINDE DIE RICHTIGE METHODE FÜR DICH

Es gibt verschiedene Methoden mit welchen du Prioritäten setzen und dein Zeitmanagement verbessern kannst. Nicht alle der nachfolgend aufgeführten Methoden handelt davon Prioritäten besser zu setzen. Doch ich möchte dir auch Methoden, die dir nach dem Sichten und Priorisieren helfen effektiver zu arbeiten.

Die Methoden werden dir dabei helfen deine Zeit besser einzuteilen. So kannst du deine Arbeitszeit optimal nutzen. Beachte jedoch dabei, dass du dir zwischen dem Abarbeiten der Aufgaben regelmäßig eine kleine Auszeit zum Erholen gönnst.

Übersicht Zeitmanagement Methoden

Bei der ABC-METHODE werden die anfallenden Aufgaben nach Wichtigkeit in die Kategorie A-Aufgaben (Aufgaben, die sofort erledigt werden sollen), B-Aufgaben (Aufgaben, die später erledigt oder abgegeben werden können) und die C-Aufgaben (Aufgaben, die man abgeben oder verwerfen kann).

Der Ursprung dieser Methode liegt in der Eisenhower-Methode. Der ehemalige amerikanische General und Präsident arbeitete mit einer Methode, welche die Aufgaben in zwei Kategorien unterteilt: wichtig und unwichtig. Dwight D. Eisenhower ergänzte bei der Methode nun, ob die Arbeit eilig oder nicht eilig ist. Seine Empfehlungen dazu waren wie folgt:

  • Wichtig und eilig: Aufgabe erledigen
  • Wichtig und nicht eilig: Aufgabe terminieren
  • Unwichtig und eilig: Aufgabe an jemanden delegieren
  • Unwichtig und nicht eilig: Aufgabe verwerfen

Neben der Priorisierung der Aufgaben bezieht die ALPEN-Methode auch direkt den Zeitaufwand mit ein. Der Ablauf der Methode ist wie folgt.

  • A = Aufgaben aufschreiben
  • L = Länge einschätzen
  • P = Puffer einplanen
  • E = Entscheidungen priorisieren
  • N = Nachkontrolle

Bei dieser Methode ist ein wichtiger Schritt, dass Aufgaben, die man nicht schafft am nächsten Tage wieder in die Tagesplanung mit aufgenommen werden.

Ähnlich aufgebaut ist das GTD-Prinzip. GTD steht für „Getting Things Done“ (Dinge erledigt bekommen). Bei dieser Methode werden zuerst die Aufgaben gesammelt und notiert, danach werden diese in ein logisches System (z.B. ein Zeitplan oder Kalender) zum abarbeiten geordnet. Diese Technik soll besonders dabei helfen den Kopf für die wichtigen Aufgaben frei zu haben. Auch bei dieser Methode werden die Prioritäten jeden Tag neu verteilt.

Ebenfalls bei der SMART-Methode ist in mehrere Schritte unterteilt, die verschiedene Faktoren mit einbeziehen.

  • S = Spezifisch: Ziele spezifizieren
  • M = Messbar: Messbare Fakten zur Priorisieren mit einbeziehen
  • A = Attraktiv: Das Ziel muss attraktiv sein, so dass du Lust hast es zu bearbeiten
  • R = Realistisch: Die Aufgabe muss machbar sein
  • T = Termingerecht: Das Ziel soll zeitlich bindend geplant werden bzw. eine Deadline gesetzt werden

Eine der einfachsten Methoden ist die Ivy-Lee-Methode. Bei der Methode schreibt man sich die 6 wichtigsten Dinge auf, die man am nächsten Tag erledigen möchte. Diese Punkte werden dann nach Wichtigkeit sortiert. Am nächsten Tag werden die Aufgaben dann diszipliniert abgearbeitet ohne sich ablenken zu lassen. Erst wenn die erste Aufgabe erledigt wurde darfst du die Nächste bearbeiten. Andere Aufgaben zwischendurch sind nicht erlaubt.

Die letzte Methode, die ich dir vorstelle ist die Pomodoro Technik. Hier handelt es sich eher um eine Zeitmanagementmethode, welche dich dabei unterstützt deine bereits priorisierten Aufgaben zu bearbeiten. Bei dieser Technik wird die Aufgabe in 25-Minuten-Intervalle unterteilt. Zwischen den Intervallen nimmst du dir 5 Minuten Pause. Nach dem vierten Intervall folgt eine längere Pause von 30 Minuten.

Du willst ausführliche Informationen zur Pomodoro Technik sowie abgewandelte Formen der Technik kennenlernen? Dann solltest du dir meinen Beitrag »POMODORO TECHNIK – MIT ZEITMANAGEMENT DIE PRODUKTIVITÄT ERHÖHEN« ansehen.

MEINE METHODE AUFGABEN ERFOLGREICH MIT HILFE VON PRIORITÄTEN ZU BEARBEITEN

Persönlich nutze ich eine To-Do-Liste um darauf meine Aufgaben zu vermerken und mit Prioritäten und einer Deadline zu versehen. Dabei überlege ich mir bei jeder Aufgabe, ob diese dringend oder wichtig ist und bei den wichtigen Aufgaben, ob diese auch dringend sind. Ist die Aufgabe wichtig und dringend hat diese Aufgabe höchste Priorität.

Bei Arbeiten, wo ich selber eine Deadline setze baue ich immer einen kleinen Puffer ein, so dass ich mein selbstgesetztes Ziel auch tatsächlich erreiche. Erreiche ich das Ziel dann vor der Deadline habe ich zusätzlich noch ein Erfolgserlebnis.

Um konzentriert meine Aufgaben abarbeiten zu können schreibe ich mir zu der ersten Aufgabe zuerst alle Schritte auf und bearbeite diese dann mit der Pomodoro Technik. Diese habe ich auf meine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt und somit für mich optimiert. Mehr dazu könnt ihr in meinem Beitrag zu der Pomodoro Technik lesen.

Durch die Pomodoro Technik plane ich auch direkt meine Pausen ein, so dass ich mir immer wieder eine Auszeit gönne um den Kopf wieder frei zu bekommen. In den Pausenzeiten ist dann auch Ablenkung wie das Smartphone erlaubt. Während der Konzentrationsphasen beuge ich Ablenkungen vor, damit ich effektiver arbeiten kann.

Meinen Aufgabenplan erstelle ich so weit wie möglich schon am Abend vorher und setze mir dann auch ein Tagesziel, dass ich erreichen möchte.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Setzt du dir bei deinen Tagesaufgaben Prioritäten?
  • Wie priorisierst du deine Aufgaben?
  • Wie schaffst du es effektiver zu arbeiten und deine Produktivität zu erhöhen?
  • Zu welcher der vorgestellten Methoden möchtest du gerne mehr erfahren?

Bis zum nächsten Mal!
Unterschrift