Motivation Monday: Sag ‚Nein‘ zu Versagensängsten

Nein zur Versagensangst

Du glaubst manchmal, dass andere Menschen einfach mehr Glück im Leben haben, da sie immer ihre Ziele erreichen und anscheinend nie versagen? Dann möchte ich dir sagen, dass dem nicht so ist. Diese Menschen haben auch schon versagt. Jedoch haben sie eine andere Sicht auf solche Situationen. Sie haben es geschafft aus ihren Fehlern zu lernen und stehen schneller wieder auf, wenn sie etwas aus der Bahn wirft.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass diese Menschen keine Angst haben zu versagen. Diese Menschen sind sich bewusst, dass das Versagen zum Leben dazu gehört. Sie lassen keine Versagensangst zu. Im vierten „Motivation Monday“ möchte ich mit dir erkunden, was genau Versagensangst ist, wie sie entsteht und wie du ‚Nein‘ zu ihr sagen kannst.

WAS IST VERSAGENSANGST?

Versagensangst ist die Angst in einer bestimmten Situation zu versagen. Diese Angst kann dich in allen Lebenslagen treffen. Besonders bei Dingen, die uns wichtig sind kann es sein, dass dich plötzlich die Angst packt, dass du dein Ziel nicht erreichst. Im psychologischen wird diese Angst Atychiphobie genannt. Eine Phobie, welche dazu führen kann, dass Menschen Handlung von vornherein nicht tätigen um nicht zu versagen. Die Versagensangst ist die Gesamtheit davon Fehler zu begehen, durch Scheitern im Ungewissen zu sein, das angestrebte Ziel nicht zu erreichen und für das Versagen Spott zu ernten.

Versagensangst sind Selbstzweifel. Wer an sich glaubt stellt seine Entscheidungen nicht so oft in Frage und kann somit auch leichter mit dem Scheitern umgehen. Bist du frei von Selbstzweifeln und hast eine gesunde Einstellung zu deinem Können haben Selbstzweifel keinen Herd und entstehen gar nicht erst. Wer diese Einstellung hat, hat auch keine Versagensangst.

WIE VERSAGENSANGST ENTSTEHT

Die Angst zu versagen entsteht meistens bereits in der Kindheit und ist erlernt. Diese Angst entsteht damit, dass wir schon als Kind nach Anerkennung streben. Erhältst du mehrfach nicht die gewünschte Anerkennung entwickelt sich daraus irgendwann die Angst vor Ablehnung. Diese Angst vor Ablehnung führt dann wiederrum zur Versagensangst, denn schon als Kind verstehst du den Zusammenhang, dass Leistung zu Anerkennung führt.

Bereits in den ersten Jahren lernt ein Kind, dass man dann akzeptiert wird, wenn man lieb ist. Hinzu kommen die Vorstellungen, dass du nur geliebt wirst, wenn du lieb bist und nur akzeptiert wirst, wenn du eine gute Leistung bringst.

Diese Dinge prägen dich dann dein ganzes Leben lang. Hier ist die Erziehung ein sehr wichtiger Punkt. Erziehen Eltern ihre Kinder so, dass sie nur gelobt und geliebt werden, wenn die Kinder sich so verhalten, wie die Eltern es sich wünschen entsteht bereits im Kindesalter der Eindruck, dass andere einen nur dann mögen, wenn du das tust, was diese Menschen von dir verlangen.

In diesen Situationen fehlt das Grundvertrauen, dass deine Eltern dich auch dann umsorgen, wenn du einen Fehler machst oder versagst. Dies kommt zustande, da man als Kind von den Eltern vollkommen abhängig ist und man noch nicht versteht, dass die Eltern einen auch mit Fehlern lieben. Daraus entspringt der Gedanke, dass du minderwertig bist. Fühlst du dich minderwertig lässt dein Selbstbewusst sein nach und Selbstzweifel dominieren dich.

Auch im späteren Verlauf deines Lebens kann Versagensangst plötzlich aufkommen. Auslöser dafür sind oftmals das soziale und kulturelle Umfeld. Diese Umfelder sind immer stark mit deinem eigenen Wertesystem verknüpft. Empfindet also dein soziales oder kulturelles Umfeld berufliches Scheitern als Versagen, empfindest du dies genauso. Dabei kann es natürlich auch sein, dass du noch nicht einmal selber zu dem Scheitern beigetragen hast. Hier spielt zusätzlich noch deine eigene Definition von Erfolg eine Rolle. Besteht für dich, geprägt durch Eltern und dein soziales Umfeld, Erfolg zum Beispiel darin eine Führungsposition in einem Unternehmen zu haben und du schaffst dieses nicht, da sich Kollegen in höheren Positionen dagegenstellen, da sie einen Kumpel diese Position geben möchten, dann siehst du dich selber als Versager. Besonders, wenn Kollegen ebenso dieses Bild von dir haben sollten. Dass was die Menschen und du selber sehen ist der Misserfolg, jedoch nicht den Grund dafür. Denn du selber bist nicht der Grund, warum du die Position nicht erhalten hast. In diesem Beispiel sind es Kollegen gewesen, die sich für Menschen einsetzen, die ihnen nahe stehen.

Die 6 Auslöser für Versagensangst – kurz und bündig:

  • Erwartungen nahestehender Menschen nicht befriedigen
  • den eigenen Anforderungen nicht gerecht werden
  • den Anforderungen anderer nicht gleichkommen
  • keine gesellschaftliche Anerkennung
  • Bindung zu wichtigen Menschen verlieren
  • das eigene Selbstbild nicht erfüllen

‚NEIN‘ SAGEN ZUR VERSAGENSANGST

Die meisten von uns leiden unter Versagensangst und der erste Schritt um dazu „nein“ zu sagen ist es, dass du dir klar machst, dass jeder mal scheitert. Zu scheitern ist nicht schlimm, denn auch Menschen des öffentlichen Lebens scheitern mal. Denkst du Michael Jordan hat den Korb immer getroffen? Im Gegenteil! Er hat oftmals den entscheidenen Wurf nicht reingemacht. Doch Jordan sagt, dass ihm genau das erfolgreich macht.

Warum macht es ihn erfolgreich? Er lernt aus seinem Scheitern. Denn nur wer scheitert der findet einen besseren Weg. Wer nie scheitert geht oftmals immer wieder den selben Weg und ist deswegen nicht so erfolgreich wie er sein könnte. Sei dir also bewusst, dass wir nicht immer nur gewinnen können. Stehe zu deinen Fehlern, denn dies stärkt dein Selbstbewusstsein. Wer ein starkes Selbstbewusstsein hat der hat auch weniger Versagensangst.

Schlüssel dazu seine Versagensangst zu bekämpfen ist ein starkes Selbstbewusstsein und der Mut zu seinen Fehlern zu stehen.

Wichtig ist es auch keine Angst zu haben dich von anderen abzuheben, weil du dich nicht in der Masse bewegst. Unser soziales Umfeld kennt nicht den richtigen Weg zum Erfolg. Viele mögen dir dies weiß machen wollen, doch sie kennen ihn nicht. Denn es gibt keinen richtigen Weg. Es gibt viele Wege, welche zum Erfolg führen. Deinem persönlichen Erfolg, nicht den Erfolg, den andere von dir erwarten. Erhältst du die Anerkennung vielleicht nicht von deinen Kollegen findest du diese bei anderen. Es ist immer jemand stolz auf dich oder bewundert deine Entscheidungen und deinen Mut.

Nur weil unsere Kultur vorschreibt, dass du studieren musst um erfolgreich zu sein, muss dies nicht stimmen. Ich kenne genügend Menschen, die erfolgreich sind ohne ein Studium absolviert zu haben. Genügend prominente Beispiele gibt es auch. Nehmen wir doch mal Mark Zuckerberg. Zuckerberg hat während seines Studiums Facebook gegründet und war damit so erfolgreich, dass er sein Studium abgebrochen hat. Ein Studium war also nicht der ausschlaggebende Grund für seinen Erfolg. Der Grund für seinen Erfolg war sein Ehrgeiz und seine brillante Idee.

Viele Wege führen nach Rom. Das gilt auch für den Erfolg, denn es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.

Hast du die richtigen Menschen an deiner Seite dann werden diese dich nicht verstoßen und trotz deines Scheiterns zu dir stehen. Alle Menschen, die dies nicht tun sind nicht die Richtigen. Diese Menschen solltest du nicht zu nahe an dich ranlassen beziehungsweise dich von ihnen distanzieren. Denn diese Personen sind nicht gut für dich. Sie mindern dein Selbstwertgefühl und ohne Selbstwertgefühl werden deine Versagensängste bleiben. Die Menschen in deinem Leben sind der wichtigste Faktor für dein Selbstwertgefühl und deine Selbsteinschätzung. Personen, die dich unterstützen und deine Fehlentscheidungen sowie dein Scheitern akzeptieren und dir mit Rat und einem offenen Ohr und Herz zur Seite stehen, steigern deine Selbsteinschätzung und dein Selbstwertgefühl. Indirekt tragen sie somit dazu bei, ob du Angst vor dem Versagen hast. Sie nehmen dir die Angst und helfen dir dabei einen Plan B bereit zu haben, falls Plan A mal nicht funktionieren sollte.

Mit den richtigen Menschen an deiner Seite wird jedes Scheitern zu einer Lehre und einer neuen Chance.

Stärke dein Selbstbild indem du aus Fehlern lernst. So kannst du auch deine Stärken und Schwächen bestimmen. Dies hilft dir später dabei deine Ziele einfacher umzusetzen. Denn du kannst mit diesem Wissen besser einschätzen, ob das Ziel deine Stärken fordert. Du selber bestimmst das Bild, dass du von dir hast. Lerne deshalb dich richtig einzuschätzen. Überschätze dich nicht aber neige auch nicht dazu dein Können zu unterschätzen. Du bist fähig dazu dich selber zu bewerten und damit kannst du deine Versagensart überwinden.

Lerne deine Stärken und Schwächen kennen um dein Selbstbild zu stärken. Mehr zu diesem Thema in dem Beitrag:


20 Fragen um deine Stärken und Schwächen zu erkennen
20 Fragen wie du deine Stärken und Schwächen erkennst Es gibt viele Gründe, warum es hilfreich für dich ist deine Stärken und Schwächen zu kennen. Die meisten Menschen werden mit diesem Thema meistens in Vorstellungsgesprächen konfrontiert. Doch nicht nur in diesem Zusammenhand kann das Bewusstsein über Stärken und Schwächen helfen. Wer seine Stärken und Schwächen kennt kann besser Entscheidungen treffen, denn man kann besser einschätzen, ob man den mit der Entscheidung verbundenen Weg schafft. So hilft es zu wissen welche Stärken durch ein bestimmtes Hobby vorhanden sind. Doch auch Freunde können dir dabei helfen weiterlesen ››


 

Beachtest du diese Tipps und findest dein Selbstbewusstsein auch mal zu versagen wird es dir die Angst nehmen. Denke immer, dass du nicht immer ins System passen musst und dir der Pfad abseits des Weges oftmals mehr Erfolg bringt. Erfolg ist nicht abhängig von den Vorgaben, die andere uns machen. Erfolg ist abhängig von dir alleine. Lerne aus deinen Fehlern und analysiere dein Scheitern damit du dieses Wissen einsetzen kannst um deine Angst vor dem Fehlschlag zu senken.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Wann hattest du das letzte Mal Angst zu versagen?
  • Wie gehst du damit um, wenn Menschen, die dir nahe stehen Angst haben zu versagen?


Bis zum nächsten Mal!

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Nein zur Versagensangst

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Motivation trainieren mit der Zielsetzungstheorie

Zielsetzungstheorie

Es gibt viele Möglichkeiten dir dabei zu helfen deine Ziele zu verwirklichen. Wichtige Faktoren dabei sind die Selbstwirksamkeit und das Training von Motivation. Hier setzt die Zielsetzungstheorie an und kann ein gutes Werkzeug zum Erreichen eines Ziels sein.

Die Zielsetzungstheorie hilft dabei zu verstehen, welche Faktoren wichtig für den Erfolg sind. Dadurch kann man Ziele besser planen und zeigt dir Optionen mit welchen du die Motivation beibehältst.


WAS IST DIE ZIELSETZUNGSTHEORIE?

Die Theorie wurde 1968 durch den US-Amerikaner Edwin A. Locke aufgestellt und ist eine Motivationsstrategie. Die durch Locke aufgestellte Annahme ist, dass Motivation und Leistung maßgeblich durch das Erreichen von Ziele und deren Rückmeldung beeinflusst wird.

Die Grundaussage ist, dass Ziele Menschen motivieren und unmittelbar das menschliche Handeln regulieren. Besonders hohe spezifische Ziele beeinflussen die Leistung, die Ausdauer, die Richtung des Ziels und die Strategie.

Die Zielsetzungstheorie soll dabei helfen die Motivation zu erhöhen und Arbeitsunzufriedenheit zu vermeiden.


WAS BEEINFLUSST DEN ZIELSETZUNGSPROZESS?

Lockes Theorie besagt, dass bestimmte Variablen den Prozess ein Ziel zu erreichen beeinflussen. Diese Faktoren werde ich die nachfolgend vorstellen.

Zielbindung

Die Zielbindung ist die Entschlossenheit ein Ziel zu erreichen. Baust du zu deinem Ziel eine Bindung auf fällt es dir leicht das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und du fühlst dich dir selber gegenüber verpflichtet das Ziel zu erreichen.

Aufgabenkomplexität

Zum Erreichen ist es wichtig, dass die Aufgabe dich fordert. Du sollst bei einer Aufgabe deine Fähigkeiten einsetzen können ohne dich zu langweilen. Langweilst du dich hast du dir ein zu niedriges Ziel gesetzt. Du langweilst dich schnellt und gibst dadurch das Ziel eventuell auf. Deswegen ist es wichtig, dass die Aufgaben zum Erreichen des Zieles komplex genug sind.

Selbstwirksamkeit

Hast du das Vermögen einzuschätzen, ob du Handlungen organisieren und ausführen kannst, dann bist du dir deiner Selbstwirksamkeit bewusst. Je besser du deine Handlungen einschätzen kannst umso höher ist deine Selbstwirksamkeit. Dies wirkt sich natürlich auch auf die zu erledigen Aufgaben aus. So kannst du mit deiner Selbstwirksamkeit auch herausfinden wie lange du benötigst um dein Ziel zu erreichen.

Feedback

Ein Ziel ist dann für uns interessant, wenn wir eine Rückmeldung anderer zu diesem Ziel erhalten. Besitzt du eine hohe Selbstwirksamkeit kannst du auch mit negativen Feedback umgehen. Ist deine Selbstwirksamkeit nicht so hoch bist du insbesondere auf positives Feedback aus.

Erhältst du Feedback, insbesondere positives Feedback, kann dich dies in deiner Sache bestätigen, was wiederum motiviert.

Partizipation

Partizipation bedeutet in diesem Fall, dass motivierter bist ein Ziel zu erreichen, wenn du Mitspracherecht bei Entscheidungen hast. Liegt dieses Mitspracherecht vor dann machst du das Ziel auch zu deinem Ziel. Das spornt mehr an als ein Ziel ausschließlich für andere zu erreichen.


AUSWIRKUNGEN VON HOHER SELBSTWIRKSAMKEIT

Kommen wir nochmals auf die Selbstwirksamkeit zurück. Eine hohe Selbstwirksamkeit ist eine gute Sache. Wie schon erwähnt reagierst du mit einer hohen Selbstwirksamkeit positiver auf negatives Feedback, doch hat die Selbstwirksamkeit noch andere Auswirkungen auf deinen Zielsetzungsprozess.

Eine hohe Selbstwirksamkeit sorgt dafür, dass du

  • dir höhere Ziele setzt
  • mehr verbunden mit dem gesetzten Ziel bist
  • du bessere Problemlösungsstrategien findest und benutzt


WIE KANN DIR DIE ZIELSETZUNGSTHEORIE GENAU DABEI HELFEN DEINE ZIELE ZU ERREICHEN?

Die Zielsetzungstheorie zeigt dir, welche Variablen du benötigst um ein Ziel zu erreichen. Geht es also darum ein großes Ziel zu erreichen kannst du mit diesen Variablen prüfen, ob es das richtige Ziel für dich ist.

Stelle dir dazu folgende Fragen:

  • Bist du hundertprozentig dazu entschlossen dieses Ziel zu erreichen mit allen Schwierigkeiten und Anstrengungen, die dies mit sich bringen kann?
  • Sind die Aufgaben für dich komplex genug oder werden die Aufgaben auf dem Weg zum Ziel dich unterfordern?
  • Hast du bei dem Ziel ein Mitspracherecht oder erreichst du das Ziel für jemand anderen?
  • Ist deine Selbstwirksamkeit hoch genug um das Ziel zu erreichen?
  • Wirst du nach Erreichen des Ziels Feedback erhalten?


MOTIVATION TRAINIEREN MIT DER ZIELSETZUNGSTHEORIE

Die Zielsetzungstheorie kann dir dabei helfen Motivation zu trainieren. Dazu kannst du damit beginnen dir kleine Ziele zu setzen und anhand der Zielsetzungstheorie herauszufinden, ob dies das passende Ziel für dich ist.

Findest du raus, dass das Ziel passt wirst du den Zielsetzungsprozess einleiten. Du wirst dein Ziel erreichen und dabei rausfinden, ob dir die Variablen dabei helfen motiviert zu bleiben. Auf dem Weg wirst du Stationen haben, wo du weniger motiviert bist. Dies erlaubt dir an diesen Stationen Methoden einzubauen, die deine Motivation steigern.

So kannst du den Weg zu deinen Zielen optimieren und dafür sorgen, dass du den ganzen Prozess hindurch motiviert bleibst.


NUN BIST DU AN DER REIHE?

  • Wie schätzt du deine Selbstwirksamkeit ein?
  • Wie motivierst du dich bei Aufgaben, die nicht komplex genug sind?

Bis zum nächsten Mal!
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Zielsetzungstheorie

Motivation Monday: Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG] Sich selber zu motivieren ist nicht immer so einfach und es gibt Momente, wo du und ich in einer Sackgasse stehen oder eine Blockade haben und unsere Motivation nicht mehr finden. In solchen Momenten ist es immer gut, wenn du Menschen hast, die dir helfen.

Doch nicht nur du hast solche Phasen, auch bei deinen Freunden, deiner Familie und deinen Kollegen gibt es diese Phasen. Deswegen möchte ich dir heute drei Wege aufweisen, wie ich den Menschen um mich herum helfe motiviert zu bleiben oder wieder motiviert zu werden.

1. DAS ZIEL VOR AUGEN HALTEN

Die meisten Menschen finden ihre Motivation darin, dass sie auf ein Ziel hinarbeiten. Dieses Ziel ist genau das, was die Menschen wieder motivieren kann, wenn sie ihre Motivation verloren haben. Möchtest du jemanden motivieren reicht es oft die Person an ihr Ziel zu erinnern.

Ein guter Weg dazu ist die Zielsetzungstheorie. Bei der Zielsetzungstheorie handelt es sich um eine Motivationsstrategie, bei welcher angenommen wird, dass das Erreichen von Zielen und Rückmeldung dazu die Motivation und die Leistung beeinflussen. Nachfolgend werde ich dir die Strategien der Zielsetzungstheorie vorstellen.

Zielbindung

Wecke wieder die Entschlossenheit das Ziel zu erreichen. Oftmals regt das in den Menschen an, dass sie beginnen sich selbst zu verpflichten das Ziel zu erreichen. Es entsteht eine Zielbindung.

Aufgabenkomplexität

Viele Aufgaben auf dem Weg zum Ziel sind komplex und es erfordert Leistung von den Menschen. Erinnere die Person daran, dass sie bereits viele komplexe Aufgaben gemeistert hat. Erwecke den Durst danach wieder komplexe Aufgaben zu bearbeiten und diese abzuschließen.

Feedback

Eine gute Methode jemanden zu motivieren ist es auch demjenigen aufzuzählen welche Zwischenziele bereits zum Ziel erreicht wurden. Wer etwas erreicht hat, der war bereits erfolgreich und kann wieder erfolgreich sein. Der Erfolg kann ebenso motivieren. Du gibst der Person hiermit ein Feedback zu der bereits geleisteten Arbeit. Feedback ist ein wichtiger Faktor, der uns antreibt Ziele zu erreichen, da die meisten Menschen Glück empfinden, wenn Sie Anerkennung erfahren. Schenke dem zu motivierendem Mensch die benötigte Anerkennung.

Zu dem Thema Rückmeldung werde ich im nächsten Punkt ausführlichere Tipps geben.

Partizipation

Oftmals fehlt jemanden die Motivation, da das Mitspracherecht an dem Ziel fehlt. Dies tritt natürlich nur ein, wenn es sich nicht um ein Ziel handelt, dass die Person sich selber ausgedacht hat. Ermutige die Person sich mit einzubringen. Das kann darin bestehen, dass derjenige eine eigene Idee mit einbringt, wie man das Ziel erreicht.

Selbstwirksamkeit

Eine weitere Möglichkeit ist es jemanden an seine Stärken zu erinnern, damit sie selber einschätzen wie sie die Handlungen organisieren müssen um das benötigte Leistungsniveau zu erreichen. Die Person reflektiert damit ihre Selbstwirksamkeit.

Ein weiterer Tipp außerhalb der Zielsetzungstheorie ist, dass du den Menschen ihr Ziel vereinfacht darstellst und ihnen klarmachst, dass das Ziel einfacher erreicht werden kann als sie denken. Denn erscheint der Weg zum Ziel leichter motiviert ein Mensch sich eher dazu wieder auf das Ziel hinzuarbeiten.

Drei simple Wege Menschen zu motivieren

2. MOTIVIEREN DURCH ANERKENNUNG UND LIEBE

Zeige den Menschen, dass sie mehr wert sind als sie denken. Manchmal wissen die Menschen nicht, was sie eigentlich für einen Mehrwert für andere Menschen haben und welche Fähigkeiten sie auszeichnen. Zeige den Menschen, dass sie etwas auf dem Kasten haben um sie zu motivieren. Wie zuvor schon beschrieben motiviert Feedback die Menschen, insbesondere positive Rückmeldungen. Zeigst du also jemanden Anerkennung wird dieser Mensch sich nicht nur freuen, sondern er wird dadurch auch motiviert.

Bei Personen, denen du nahestehst, kann es ebenso motivierend sein ihnen zu zeigen, dass sie geliebt werden. Egal was ist. Zeige den Menschen, dass du hinter ihnen und ihrer Entscheidung stehst und sie so gut wie möglich unterstützt um ihre Ziele zu erreichen.

Ein wichtiger Schritt für uns alle um motiviert zu bleiben ist Selbstliebe. Sind wir mit uns selbst im Reinen fällt es uns leichter motiviert zu sein. Bringst du also jemanden dazu sich selber mehr zu lieben kann dies dessen Motivation beeinflussen. Wer sich selbst liebt verbringt weniger Zeit damit anderen zu gefallen und hat so mehr Zeit um sich auf seine Ziele zu konzentrieren.

3. MOTIVATIONSTECHNIKEN NUTZEN

Es gibt so einige Motivationstechniken, die dabei helfen sollen sich selber zu motivieren. Helfe deinen Mitmenschen Motivationstechniken auszuprobieren und diese zu nutzen.

Deine Hilfe besteht darin, dass du deine eigenen Techniken mit den Menschen teilst um sie zu inspirieren. Du kannst natürlich auch mit einem Freund, Familienmitglied oder Kollegen neue Motivationstechniken ausprobieren und diese auf euch optimieren. So habt ihr beide etwas Neues gelernt und könnt euch gegenseitig helfen euch zu motivieren.

Drei Motivationsmethoden werde ich dir nachfolgend vorstellen.

Vorbilder als Motivation

Biografien und Gespräche mit motivierten und erfolgreichen Menschen können dabei helfen aus ihren Routinen und Angewohnheiten Anregung und Inspiration zu bekommen. Oft haben diese Menschen bestimmte Rituale und Routinen, die ihnen dabei helfen sich zu motivieren.

Bei Gesprächen frage diese Menschen nach Tipps und probiere die Tipps aus. Vielleicht sind die Tipps für dich nicht zu Hundertprozent das Richtige, doch jeden Tipp kannst du auf dich abstimmen oder dich zu eigenen Methoden inspirieren lassen. Dieses Wissen kannst du dann wiederum weitergeben um andere zu motivieren.

Ein guter Weg Inspiration in anderen zu finden sind ebenfalls Ratgeber. Es gibt unzählige Bücher zu den Themen Motivation. Hier eine kleine Auswahl:

Ausgleich um die Motivation wieder zu erlangen

Wer viel daran arbeitet seine Ziele zu erreichen braucht einen Ausgleich. Wer viel vom Computer sitzt kann sich durch Sport oder Zeit in der Natur einen Ausgleich schaffen. Wer körperlich hart arbeitet findet den Ausgleich vielleicht darin ein Buch zu lesen oder einen Film zu sehen. Ein Ausgleich zu den Hauptaktivitäten und der Arbeit ist wichtig, damit Körper und Geist abschalten können. Dadurch wird neue Energie geschöpft. Wer zuvor also ausgelaugt war und keine Motivation mehr hatte, kann nach der Auszeit mit neuer Energie starten. Dies steigert auch die Motivation. Gebe diesen Tipp an Menschen weiter, wenn du bemerkst, dass die Person viel arbeitet und einfach mal etwas Abstand braucht.

Belohnungen

Wer ein Ziel (oder Zwischenziel) erreicht sollte sich belohnen. Bei Zwischenzielen kann dies sein, dass man sich einen Eisbecher in der Lieblingseisdiele gönnt. Bei einem größeren Zwischenziel kann es auch mal ein Tag am See sein und hat man das endgültige Ziel erreicht darf es neben der Anerkennung anderer auch mal ein Kurztrip oder eine größere Anschaffung sein. Du kannst diese Methode auch anwenden um andere zu motivieren. Zum Beispiel kannst du der Person sagen, dass wenn sie ihr Ziel erreichst, dass du sie einlädst. Ins Kino oder zum Essen. Hier kannst du kreativ sein. Dies ist eine gute Methode bei Menschen, die dir sehr nahestehen.

NIEMALS JEMANDEN UNTER DRUCK SETZEN

Wichtig ist es, dass du andere niemals unter Druck setzt, selbst wenn das Ziel zu einer Deadline erreicht werden muss. Versuche andere Menschen immer zu unterstützen und sie zu ermutigen. Sobald du jemanden unter Druck setzt machst du dem Menschen, dem du eigentlich helfen willst, den Weg zum Ziel schwerer. Denn das unter Druck setzen ist eine Art negatives Feedback. Wie zuvor erwähnt ist das, was Menschen motiviert positives Feedback, sprich Anerkennung. Nutze dieses Wissen und setze es ein um anderen zu helfen.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Wie motivierst du andere Menschen?
  • Wurdest du bereits durch andere Menschen motiviert?

Bis zum nächsten Mal!
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Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

Bei den verlinkten Bücher handelt es sich um eine persönliche Empfehlung. Für die Verlinkung der Artikel erhalte ich weder Geld noch eine materielle Bezahlung.

Motivationsmethode: Positiver Zeitdruck

Motivationsmethode: Positiver Zeitdruck

Die Wissenschaft hat schon mehrfach nachgewiesen, dass Zeitdruck sich auf die Lösung von Aufgaben und das Erreichen von Zielen auswirken kann. Hierbei wird bei einem negativen Zeitdruck zwar die Deadline eingehalten, jedoch leidet oftmals die Qualität unter Zeitdruck.

Zeitdruck kann dich aber auch auf dein Ziel fokussieren und unwichtige Dinge ausblenden, damit du dein wichtigstes Ziel zur Deadline erreichst. Dazu ist allerdings positiver Zeitdruck notwendig.

MOTIVATIONSART BESTIMMEN LERNEN

Es gibt zwei Arten von Motivation, die uns unter Zeitdruck antreiben. Die Annäherungsmotivation und die Vermeidungsmotivation. Während die Annäherungsmotivation durch positiven Druck entsteht, tritt eine Vermeidungsmotivation ein, wenn du negativen Druck erfährst. Diese Motivationsarten sind entscheidet dafür, ob ein positiver Zeitdruck besteht oder nicht.

DIE VERMEIDUNGSMOTIVATION

Die Vermeidungsmotivation tritt ein, wenn du ein Ziel erreichen sollst hinter dem du nicht zu hundert Prozent stehst. Die gewünschte Leistung, nämlich das Ziel bestmöglich zu erreichen, erfolgt nur dann, wenn es sich um ein schönes Ziel für dich persönlich handelt.

Vermeidungsmotivation

Der Fokus der Vermeindungsmotivation liegt klar darauf negative Auswirkungen durch nicht erreichen des Ziel zu verhindern. Negative Auswirkungen können sein Fehlervermeidung, Verluste zu vermeiden oder den Status Quo beizubehalten.

Liegt diese Art der Motivation vor schadet Zeitdruck. Das Ziel wird meistens zwar zum Abgabetermin erreicht, doch ist das Ergebnis nicht so gut wie es sein kann. Die Leistung leidet.

Die Vermeidungsmotivation ist in dem Sinne nichts Schlechtes, da auch sie dich anspornt. Doch eine bessere Leistung erzielst du mit der Annäherungsmotivation. Insbesondere in Kombination mit einer Deadline.

DIE ANNÄHERUNGSMOTIVATION

Um dein Ziel auch unter Zeitdruck zu erreichen und einen positiven Zeitdruck als Motivation zu nutzen ist die Annäherungsmotivation notwendig. Diese Art der Motivation entsteht, wenn du ein persönliches Ziel hast, bei welchen du zu hundert Prozent bereit bist dieses zu erreichen. Egal, welche Steine dir im Weg liegen.

Es handelt sich um ein schönes Ziel, bei welchen Zeitdruck keine negativen Auswirkungen auf deine Leistung hat.

EFFEKTE VON POSITIVEN ZEITDRUCK

Eine Deadline sorgt dafür, dass du nicht lange redest und haderst, sondern handelst. Du nimmst die Sache in die Hand, denn du hast einen Termin zu welchen ein Ziel erreicht werden soll.

Deine Konzentration gilt nun diesem Ziel und du konzentrierst dich auf die Aufgaben, welche zum Erreichen des Ziels führen. Unwichtige Aufgaben werden ausgeblendet und zum erst wenn nötig erledigt.

Der Zeitdruck ist eine Beschränkung. Diese Beschränkung lässt dich mit Bedacht Dinge auswählen. Dies dient dazu zu vermeiden, dass du Fehler begehst, die dich zurückwerfen und dir Zeit rauben.

Ein weiterer Effekt ist, dass du dich auf das Wesentliche konzentrierst. Das sorgt dafür, dass du nur tatsächlich notwendige Schritte vornimmst und Schritte, die es nicht sind, außen vorlässt.

ÜBER DEN AUFWAND BEWUSST SEIN

Bevor du dir eine Deadline für dein Ziel setzt solltest du dir genau überlegen welche Zeit die einzelnen Aufgaben in Anspruch nehmen und welche Hindernisse auf dem Weg zu dem Ziel eintreten können.

Bevor du den ersten Schritt zu deinem Ziel machst solltest du dir genau über den Aufwand bewusst sein und dann erst die Deadline setzen. So verhinderst du veine Deadline zu früh zu setzen und frustriert zu sein, wenn du das Ziel nicht in der gewünschten Zeit erreichst.

Nun kannst du mit dem nächsten Schritt weitermachen.

EINEN ZEITPLAN ERSTELLEN

Bist du dir über den Aufwand bewusst und hast deine Deadline gesetzt folgt nun ein Zeitplan inklusive Zwischenzielen.

Ein Zeitplan bringt Struktur und bindet deinen Alltag mit ein. So verhinderst du, dass du durch die anstehenden Aufgaben überwältigt wirst und der Zeitdruck nicht mehr als Motivation dient, sondern das Gegenteil bewirkt.

Mit dem Zeitplan kannst du nun auch Zwischenziele inklusive deren Deadline einplanen. Weshalb Zwischenziele wichtig sind erfährst du im nächsten Abschnitt.

Damit ihr direkt mit der Planung eures nächsten Ziels beginnen könnt habe ich noch einen Zeitplan als Freebie für euch.
Vorschau Zeitplan

WIE KOMME ICH AUS EINEM TIEF?

Hier komme ich zu dem Punkt, warum Zwischenziele so wichtig sind. Zwischenziele sind eine gute Möglichkeit die Motivation aufrecht zu erhalten. Mit den Zwischenzielen hast du eine Übersicht über die bereits erreichten Schritte. Auch dies kannst du für einen Motivationsschub nutzen.

Befindest du dich also in einem Tief sieh dir einfach an, was du bereits erreicht hast. Das nächste Ziel wird dir dann nicht mehr so weit weg erscheinen.

Plane ebenfalls Pausen ein um den Kopf frei zu bekommen und Zeit mit deinen Liebsten verbringen zu können. Entspanne in den Pausen um wieder mit neuer Energie die nächste Phase angehen zu können.

Nutze auch Belohnungen um die Motivation nicht zu verlieren oder wieder zu gewinnen. Nutze kleine Belohnungen, wenn du ein Zwischenziel erreicht hast. Erreichst du dann das endgültige Ziel darf es natürlich auch eine größere Belohnung sein.

Neben Belohnungen können auch Bestrafungen deinen Kampfgeist ankurbeln. So kann als Bestrafung eine Stunde Internetverbot oder Ähnliches dich anspornen weiter zu machen um die Bestrafung nicht mehr erfahren zu müssen. Im Optimalfall nutzt du diese Zeit dann direkt um die nächste Phase zu erreichen.

DIE METHODE IN DER METHODE

In unserer Motivationsmethode können weitere Methoden dir helfen die Motivation beizubehalten und dir das Erreichen des Ziels in der Deadline zu erleichtern.

  • Versuche Aufgaben möglichst schnell zu erledigen:
  • Die Deadline für das nächste Zwischenziel steht und du merkst, dass du genug Zeit dafür hast. Statt dich zurückzulehnen kannst du nun weiterarbeiten und das Ziel früher als geplant erreichen. Das baut dir einen Puffer, falls es zu einem Tiefpunkt kommt oder eine Phase doch mehr Zeit benötigt als eingeplant. Oft werden durch diese Methode die Ziele interessanter, wenn man sich selber herausfordert diese Aufgabe schneller als ursprünglich angesetzt zu erfüllen.

  • Tage zählen:
  • Einen Countdown zu führen kann dir helfen, wenn der Countdown in Tagen geführt wird. Denn „in 10 Tagen“ klingt immer dringender als „nächsten Monat“. Dies regt an zu denken, dass jeder Tag zählt. Du beginnst die Zeit, die noch bleibt, besser zu nutzen.

  • Puffer einbauen:
  • Du hast den Aufwand bestimmt und anhand dessen die Deadline für ein Ziel festgelegt. Bist du jedoch ein Mensch, der schnell durch Zeitdruck gestresst ist, solltest du einen Puffer einplanen. Planst du ein bis zwei Tage mehr ein kannst du dir, wenn notwendig, eine größere Pause gönnen.

  • Prioritäten festlegen:
  • Die meisten Menschen haben meist nicht nur ein Ziel, dass sie verfolgen. Deswegen ist es wichtig, dass du dir überlegst, welches Ziel aktuell die höchste Priorität in deinem Leben hat. Mache eine Liste mit all deinen Zielen und gebe jedem Ziel eine Priorität .

FAZIT

Positiver Zeitdruck ist eine gute Methode um dich zu motivieren. Dabei solltest du darauf achten, dass du auf ein für dich schönes Ziel hinarbeitest und du die Annäherungsmotivation nutzt um einen positiven Zeitdruck aufzubauen.

Schätze jedoch selber ein, ob du persönlich gut mit Zeitdruck umgehen kannst. Ist dies nicht so solltest du dir eine andere Motivationsmethode suchen um dein Ziel zu erreichen.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Kannst du gut unter Zeitdruck arbeiten?
  • Helfen Deadlines dir dich zu motivieren?
  • Würdest du diese Motivationsmethode ausprobieren?
  • Über welche Motivationsmethode würdest du gerne mehr auf dem Blog lesen?

Bis zum nächsten Mal!
Unterschrift

Motivationmethode: Positiver Zeitdruck