Mache dein Leben wieder lebenswert

lebenswert leben

Du hast – wie die meisten Menschen – sicherlich auch schon am eigenen Leib erfahren, dass das Leben manchmal ziemlich gemein zu einem sein kann. Du bist nicht gut drauf und es läuft einfach nichts wie es soll. Gerade in dieser Situation stellt man sich dann die Frage, ob das eigene Leben lebenswert ist. Du fragst dich, ob es dies je wieder sein wird.

Vielleicht hattest du jedoch auch noch nie das Gefühl, dass dein Leben lebenswert ist. Du erkennst nicht den Sinn dahinter, weshalb du noch kämpfen solltest.

Lass es dir gesagt sein, dass jedes Leben lebenswert ist. Du musst jedoch dein Leben selber in die Hand nehmen um es wieder seinen Wert zu geben. Wer ein lebenswertes Leben möchte muss dafür auch arbeiten. Bist du dazu bereit? Dann möchte ich heute mit dir ergründen, was das Leben lebenswert macht / machen kann und wie du dein Leben einen Wert verleihst.


DIE GRUNDBEDÜRFNISSE STILLEN

Manchmal sind es die simplen Dinge, die dich zufrieden stimmen. So kann es sein, dass ein Grundbedürfnis deines Körpers gestillt wird und du bist zufrieden mit dem Leben und hast nichts zu bemängeln. Deine Grundbedürfnisse sind einer der wichtigsten Faktoren um deine Lebensqualität zu behalten beziehungsweise zu steigern.

1. Hunger und Durst stillen

Ich wette du warst auch schonmal in der Situation, dass du schlecht gelaunt warst und alles doof war und es war plötzlich alles wieder gut als du etwas gegessen hast. Kennst du diese Situation? Hunger und Durst können unsere Lebensqualität herabsenken und deswegen ist es wichtig, dass du Hunger und Durst vorbeugst damit du durch diese Faktoren die Qualität deines Lebens nicht negativ beeinflusst. Natürlich gibt es Menschen, die nicht genügend Mittel haben um ihren Durst und Hunger zu stillen, doch wer die Mittel hat der kann mit Essen und Trinken seine Lebensqualität ein Stück beibehalten. Deswegen ist es auch so wichtig, dass du dich für andere Menschen einsetzt, die nicht deine Möglichkeiten haben und Durst und Hunger leiden.

2. Helfen

Anderen zu helfen kann ebenfalls deine Lebensqualität steigern. Empathie sorgt dafür, dass du Freude empfindest, wenn du anderen Menschen etwas Gutes tust. Freude steigert die Lebensqualität. Hilfe zu leisten an Menschen, denen es nicht so gut geht sorgt dafür, dass du etwas an andere abgibst und somit die Sorgen anderer vertreibt. Wer die Sorgen anderer vertreibt der kann selbst sorgenfreier Leben. Dies macht uns zufrieden. Denn hast du genug um anderen etwas von deinem Hab und Gut abzugeben, hast du keine Existenzängste.

3. Sicherheit

Deine Sorgen vermindert auch die Gewissheit sicher zu sein. Du bist vor Gefahren geschützt und kannst dich frei bewegen ohne Angst vor Gewalt zu haben. Du magst aufgrund des vermehrten Terrors auf der Welt nun vielleicht den Finger erheben und „aber“ rufen. Ich verstehe, dass Terroranschläge dir Angst machen. Doch sei dir im Klaren darüber, dass wir in Deutschland sicher sind im Vergleich zu Ländern wie Afghanistan oder Syrien.

4. Schlaf

Bist du sicher kannst du auch besser schlafen. Dies trägt auch zu deiner Lebensqualität bei. Wer genügend schlafen kann verbessert sein Wohlbefinden und somit sein Lebensgefühl. Ausgeschlafen hast du zudem mehr Energie um mehr zu erleben. Erlebnisse prägen deine Lebensqualität.

5. Sexualität

Die sexuellen Bedürfnisse stillen zählt übrigens zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Kannst du deine Sexualität frei ausleben und deine sexuellen Bedürfnisse befriedigen macht dies dein Leben lebenswerter, da es deine Lebensqualität verbessert.


DEN TRÄUMEN FOLGEN

Dich selbst zu verwirklichen kann dafür sorgen, dass du zufriedener bist als wenn du diese Möglichkeit nicht hast. Diese Zufriedenheit trägt dazu bei, dass dein Leben an Qualität gewinnt und du dein Leben lebenswerter findest. Doch wie schaffst du es deine Träume zu verwirklichen?

Erstmal solltest du dich nicht von anderen beeinflussen lassen. Gehe deinen Weg so wie du ihn dir vorstellst. Natürlich kann es sein, dass du dein Ziel nicht auf Anhieb erreichst, doch du sammelst dabei Erfahrungen. Diese Erfahrungen helfen dir dabei Neues zu lernen und neue Wege zu finden.

Denke daran, dass du immer Ziele im Leben haben solltest bei denen du die Dinge machst, die dir Spaß machen. Denn das wobei du Spaß hast, darin bist du gut. Deswegen solltest du beim verwirklichen deiner Träume Spaß haben.

Natürlich kannst du gerne Hilfe bei vertrauten Menschen suchen damit du dein Ziel erreichst. Das verbindet dich noch mehr mit diesem Menschen. Dies stärkt dich auch, da der Mensch Stärke aus sozialen Kontakten schöpft. So kannst du gemäß dem Sprichwort zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen.


LERNE, WAS GUT FÜR DICH IST

Deine Lebensqualität ist nur dann gut, wenn du Dingen nachgehst, die für dich gut sind und du mit Menschen zusammen bist, welche dir guttun. Deswegen solltest du lernen, welche Dinge und Menschen gut für dich sind.

Natürlich gibt es immer wieder die Situationen, wo man sich entscheiden muss, ob man an einem Menschen festhält oder sich abwendet. Du solltest auf dein Bauchgefühl hören und darauf achten, wie du dich in der Nähe dieses Menschen fühlst. Fühlst du dich in der Nähe dieses Menschen nicht gut dann hat der Mensch nichts in deinem Leben zu suchen. Dieser Mensch mindert deine Lebensqualität. Umgib dich mit Menschen, bei welchen du dich gut fühlst. Diese tragen zu einer besseren Lebensqualität bei.

Mein Ratschlag an dich ist den Menschen etwas zurückzugeben. Bei Menschen, welche dir nahestehen und die dir ein gutes Gefühl geben und dein Leben bereichern solltest du ebenso deren Lebensqualität verbessern. Immerhin ist eine Beziehung – egal, ob Liebe oder Freundschaft – ein Geben und Nehmen und nicht nur ein Nehmen oder Geben.

Doch neben den falschen Menschen kannst du auch Dinge in deinem Leben haben, die deine Lebensqualität mindern. Wieso hast du Schränke voller Schminke? Wozu brauchst du all diesen Kram? Nur, weil in den sozialen Netzwerken alle die Schränke voller Schminke haben. Sortiere die Dinge aus, welche du nicht benötigst und behalte nur die Sachen, die dir Freude bereiten und welche du tatsächlich benötigst.


AUSSORTIEREN

Nachdem du entschieden hast, was gut für dich ist, ist es an der Zeit auszusortieren. Entferne aus deinem Leben die Dinge, die schlecht für dich sind. Halte nur an den Dingen und Menschen fest, welche dich zufriedener machen und deine Lebensqualität steigern. Nur diese Menschen und Sachen können dafür sorgen, dass dein Leben lebenswert ist oder lebenswerter wird.

Dein Leben auszusortieren wird die Steine, die dir am Bein hängen und dich aufhalten losketten. Du führst dich leichter fühlen und der Weg ist einfacher ohne all diesen Ballast. Deswegen werfe den Ballast über Bord und reise mit leichten Gepäck weiter.

Indem du aussortierst verbannst du negative Energie aus deinem Leben. Hast du diesen einen Freund, der alles, dass du tust immer schlecht redet? Vielleicht ist es besser diesen Menschen hinter dir zu lassen und den Ballast los zu werden. Damit verbannst du negative Energie aus deinem Leben. Natürlich ist solch eine Angelegenheit nicht leicht. Doch was willst du mit diesem Ballast in deinem Leben? Möchtest du nicht zu dem was du tust stehen ohne, dass du wegen einer Person immer wieder an deinen Entscheidungen zweifelst?

Du hast es in der Hand. Treffe deine Entscheidung und entscheide dich dafür, ob du deinen weiteren Weg mit oder ohne Ballast gehen möchtest.


AUF DIE LIEBE VERTRAUEN

Was ist das Leben ohne Liebe? Egal, ob nun freundschaftlich oder in einer Partnerschaft. Liebe kann dein Antrieb sein. Liebe kann dir Freude und Geborgenheit schenken und Liebe gibt dir das Gefühl nicht alleine zu sein.

Vertraue auf die Liebe, denn sie verlässt uns nie. Selbst, wenn sie nicht direkt vor deinen Augen ist, ist sie immer da. Manchmal musst du jedoch nach ihr suchen. Liebe ist nicht nur dann in deinem Leben, wenn dir jemand sagt „Ich liebe dich“ oder „Ich habe dich lieb“. Liebe steckt in den kleinsten Dingen wie in einer innigen Umarmung, in der sanften Berührung oder in dem warmen Lächeln eines Menschen.

Liebe ist an Orten und in Situationen in welchen du sie nicht erwartest und Liebe ist der Schlüssel zu einer besseren Welt. Nicht nur die Liebe der Menschen zueinander kann die Welt verbessern. Ebenso die Liebe zu den Tieren und der Natur kann viel bewirken. Selbst in den dunkelsten Zeiten haben die Menschen immer wieder Liebe gefunden. Die Menschen kämpfen für und um die Liebe. Dabei kannst du ungeahnte Kräfte entwickeln.

Deswegen halte an der Liebe fest. Die Liebe ist etwas Wunderbares und nichts kann unser Leben mehr lebenswert machen als die Liebe. Genau das ist auch der Grund warum Liebe manchmal so sehr weh tut. Die Liebe ist der größte Faktor für Zufriedenheit und Lebensqualität zu beeinflussen. Wer liebt kann auch geliebt werden. Kannst du lieben und geliebt werden dann ist dein Leben so viel lebenswerter.

Hass ist nie die Lösung für ein Problem. Das Problem lässt sich mit einem Akt der Liebe lösen. Hass ist schlecht für dich und dein Leben. Ebenso schlecht wie Neid. Lasse Hass und Neid nicht in dein Leben. Vor allem sollten Hass und Neid niemals die Liebe aus deinem Leben verdrängen.


KLEINIGKEITEN MACHEN DAS LEBEN ERST LEBENSWERT

Du hast diesen Spruch mit Sicherheit schon öfters gehört. Was soll ich sagen – es ist wahr. Die meisten Menschen brauchen oftmals etwas um zu begreifen, wie wertvoll die kleinen Dinge im Leben sein können. Dies gilt nicht nur für die Liebe, sondern auch für alle anderen Aspekte im Leben.

Denken wir an die schönen Dinge des letzten Urlaubs sind es meist solche Kleinigkeiten, welche uns in den Sinn kommen. Kurze Moment, die uns überrumpelt haben und uns eine Erinnerung beschert haben mit der wir niemals gerechnet hätten. Denke einfach mal an den ersten Geburtstag, an welchen du dich erinnern kannst, zurück. Erinnerst du dich an alles, dass passiert ist? Oder sind es kurze Momente, die dir in Erinnerung geblieben sind.

So erinnere ich mich immer wieder an einen speziellen Geburtstag. Wie alt ich geworden bin weiß ich nicht mehr, ich weiß jedoch, dass ich in der Grundschule gewesen bin. Bei diesem Geburtstag gab es ein Schokokuss-Wettessen. Plötzlich drückte meine Mutter meinem besten Freund einen der Schokoküsse mitten ins Gesicht. Warum weiß ich nicht mehr. Doch ich erinnere mich daran, dass wir alle lachten und an die Freude, die ich den ganzen Tag über hatte. Diese schöne Erinnerung werde ich immer behalten. Momente wie diesen erlebt zu haben machen mein Leben so viel schöner – so viel lebenswerter.


NIMM DIR ZEIT

Viele Menschen hetzten nur noch durch das Leben und vergessen dabei sich manchmal einfach Zeit zu nehmen. Zeit für die Freunde, Zeit für eine Auszeit, Zeit für die Familie und Zeit für sich selber. Der bittere Beigeschmack davon, dass du dir keine Zeit nimmst, ist das Gefühl, dass du was verpasst haben könntest.

Nimmst du dir mal die Zeit für etwas und genießt diese Zeit dann wirst du schnell feststellen, dass du erst dann Erinnerungen sammelst, die dich immer wieder zum lächeln bringen. Nimm dir die Zeit für die Menschen, die dir wichtig sind um mit Ihnen schöne Erinnerungen zu produzieren. Du weißt niemals wann ein Mensch dein Leben unfreiwillig verlassen muss. Deswegen verbringe genügend Zeit mit den Personen, die du liebst.


NUN BIST DU AN DER REIHE

  • Was macht dein Leben lebenswert?
  • Wie machst du das Leben anderer lebenswerter?


Bis zum nächsten Mal!


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Motivation Monday: Sag ‚Nein‘ zu Versagensängsten

Nein zur Versagensangst

Du glaubst manchmal, dass andere Menschen einfach mehr Glück im Leben haben, da sie immer ihre Ziele erreichen und anscheinend nie versagen? Dann möchte ich dir sagen, dass dem nicht so ist. Diese Menschen haben auch schon versagt. Jedoch haben sie eine andere Sicht auf solche Situationen. Sie haben es geschafft aus ihren Fehlern zu lernen und stehen schneller wieder auf, wenn sie etwas aus der Bahn wirft.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass diese Menschen keine Angst haben zu versagen. Diese Menschen sind sich bewusst, dass das Versagen zum Leben dazu gehört. Sie lassen keine Versagensangst zu. Im vierten „Motivation Monday“ möchte ich mit dir erkunden, was genau Versagensangst ist, wie sie entsteht und wie du ‚Nein‘ zu ihr sagen kannst.

WAS IST VERSAGENSANGST?

Versagensangst ist die Angst in einer bestimmten Situation zu versagen. Diese Angst kann dich in allen Lebenslagen treffen. Besonders bei Dingen, die uns wichtig sind kann es sein, dass dich plötzlich die Angst packt, dass du dein Ziel nicht erreichst. Im psychologischen wird diese Angst Atychiphobie genannt. Eine Phobie, welche dazu führen kann, dass Menschen Handlung von vornherein nicht tätigen um nicht zu versagen. Die Versagensangst ist die Gesamtheit davon Fehler zu begehen, durch Scheitern im Ungewissen zu sein, das angestrebte Ziel nicht zu erreichen und für das Versagen Spott zu ernten.

Versagensangst sind Selbstzweifel. Wer an sich glaubt stellt seine Entscheidungen nicht so oft in Frage und kann somit auch leichter mit dem Scheitern umgehen. Bist du frei von Selbstzweifeln und hast eine gesunde Einstellung zu deinem Können haben Selbstzweifel keinen Herd und entstehen gar nicht erst. Wer diese Einstellung hat, hat auch keine Versagensangst.

WIE VERSAGENSANGST ENTSTEHT

Die Angst zu versagen entsteht meistens bereits in der Kindheit und ist erlernt. Diese Angst entsteht damit, dass wir schon als Kind nach Anerkennung streben. Erhältst du mehrfach nicht die gewünschte Anerkennung entwickelt sich daraus irgendwann die Angst vor Ablehnung. Diese Angst vor Ablehnung führt dann wiederrum zur Versagensangst, denn schon als Kind verstehst du den Zusammenhang, dass Leistung zu Anerkennung führt.

Bereits in den ersten Jahren lernt ein Kind, dass man dann akzeptiert wird, wenn man lieb ist. Hinzu kommen die Vorstellungen, dass du nur geliebt wirst, wenn du lieb bist und nur akzeptiert wirst, wenn du eine gute Leistung bringst.

Diese Dinge prägen dich dann dein ganzes Leben lang. Hier ist die Erziehung ein sehr wichtiger Punkt. Erziehen Eltern ihre Kinder so, dass sie nur gelobt und geliebt werden, wenn die Kinder sich so verhalten, wie die Eltern es sich wünschen entsteht bereits im Kindesalter der Eindruck, dass andere einen nur dann mögen, wenn du das tust, was diese Menschen von dir verlangen.

In diesen Situationen fehlt das Grundvertrauen, dass deine Eltern dich auch dann umsorgen, wenn du einen Fehler machst oder versagst. Dies kommt zustande, da man als Kind von den Eltern vollkommen abhängig ist und man noch nicht versteht, dass die Eltern einen auch mit Fehlern lieben. Daraus entspringt der Gedanke, dass du minderwertig bist. Fühlst du dich minderwertig lässt dein Selbstbewusst sein nach und Selbstzweifel dominieren dich.

Auch im späteren Verlauf deines Lebens kann Versagensangst plötzlich aufkommen. Auslöser dafür sind oftmals das soziale und kulturelle Umfeld. Diese Umfelder sind immer stark mit deinem eigenen Wertesystem verknüpft. Empfindet also dein soziales oder kulturelles Umfeld berufliches Scheitern als Versagen, empfindest du dies genauso. Dabei kann es natürlich auch sein, dass du noch nicht einmal selber zu dem Scheitern beigetragen hast. Hier spielt zusätzlich noch deine eigene Definition von Erfolg eine Rolle. Besteht für dich, geprägt durch Eltern und dein soziales Umfeld, Erfolg zum Beispiel darin eine Führungsposition in einem Unternehmen zu haben und du schaffst dieses nicht, da sich Kollegen in höheren Positionen dagegenstellen, da sie einen Kumpel diese Position geben möchten, dann siehst du dich selber als Versager. Besonders, wenn Kollegen ebenso dieses Bild von dir haben sollten. Dass was die Menschen und du selber sehen ist der Misserfolg, jedoch nicht den Grund dafür. Denn du selber bist nicht der Grund, warum du die Position nicht erhalten hast. In diesem Beispiel sind es Kollegen gewesen, die sich für Menschen einsetzen, die ihnen nahe stehen.

Die 6 Auslöser für Versagensangst – kurz und bündig:

  • Erwartungen nahestehender Menschen nicht befriedigen
  • den eigenen Anforderungen nicht gerecht werden
  • den Anforderungen anderer nicht gleichkommen
  • keine gesellschaftliche Anerkennung
  • Bindung zu wichtigen Menschen verlieren
  • das eigene Selbstbild nicht erfüllen

‚NEIN‘ SAGEN ZUR VERSAGENSANGST

Die meisten von uns leiden unter Versagensangst und der erste Schritt um dazu „nein“ zu sagen ist es, dass du dir klar machst, dass jeder mal scheitert. Zu scheitern ist nicht schlimm, denn auch Menschen des öffentlichen Lebens scheitern mal. Denkst du Michael Jordan hat den Korb immer getroffen? Im Gegenteil! Er hat oftmals den entscheidenen Wurf nicht reingemacht. Doch Jordan sagt, dass ihm genau das erfolgreich macht.

Warum macht es ihn erfolgreich? Er lernt aus seinem Scheitern. Denn nur wer scheitert der findet einen besseren Weg. Wer nie scheitert geht oftmals immer wieder den selben Weg und ist deswegen nicht so erfolgreich wie er sein könnte. Sei dir also bewusst, dass wir nicht immer nur gewinnen können. Stehe zu deinen Fehlern, denn dies stärkt dein Selbstbewusstsein. Wer ein starkes Selbstbewusstsein hat der hat auch weniger Versagensangst.

Schlüssel dazu seine Versagensangst zu bekämpfen ist ein starkes Selbstbewusstsein und der Mut zu seinen Fehlern zu stehen.

Wichtig ist es auch keine Angst zu haben dich von anderen abzuheben, weil du dich nicht in der Masse bewegst. Unser soziales Umfeld kennt nicht den richtigen Weg zum Erfolg. Viele mögen dir dies weiß machen wollen, doch sie kennen ihn nicht. Denn es gibt keinen richtigen Weg. Es gibt viele Wege, welche zum Erfolg führen. Deinem persönlichen Erfolg, nicht den Erfolg, den andere von dir erwarten. Erhältst du die Anerkennung vielleicht nicht von deinen Kollegen findest du diese bei anderen. Es ist immer jemand stolz auf dich oder bewundert deine Entscheidungen und deinen Mut.

Nur weil unsere Kultur vorschreibt, dass du studieren musst um erfolgreich zu sein, muss dies nicht stimmen. Ich kenne genügend Menschen, die erfolgreich sind ohne ein Studium absolviert zu haben. Genügend prominente Beispiele gibt es auch. Nehmen wir doch mal Mark Zuckerberg. Zuckerberg hat während seines Studiums Facebook gegründet und war damit so erfolgreich, dass er sein Studium abgebrochen hat. Ein Studium war also nicht der ausschlaggebende Grund für seinen Erfolg. Der Grund für seinen Erfolg war sein Ehrgeiz und seine brillante Idee.

Viele Wege führen nach Rom. Das gilt auch für den Erfolg, denn es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.

Hast du die richtigen Menschen an deiner Seite dann werden diese dich nicht verstoßen und trotz deines Scheiterns zu dir stehen. Alle Menschen, die dies nicht tun sind nicht die Richtigen. Diese Menschen solltest du nicht zu nahe an dich ranlassen beziehungsweise dich von ihnen distanzieren. Denn diese Personen sind nicht gut für dich. Sie mindern dein Selbstwertgefühl und ohne Selbstwertgefühl werden deine Versagensängste bleiben. Die Menschen in deinem Leben sind der wichtigste Faktor für dein Selbstwertgefühl und deine Selbsteinschätzung. Personen, die dich unterstützen und deine Fehlentscheidungen sowie dein Scheitern akzeptieren und dir mit Rat und einem offenen Ohr und Herz zur Seite stehen, steigern deine Selbsteinschätzung und dein Selbstwertgefühl. Indirekt tragen sie somit dazu bei, ob du Angst vor dem Versagen hast. Sie nehmen dir die Angst und helfen dir dabei einen Plan B bereit zu haben, falls Plan A mal nicht funktionieren sollte.

Mit den richtigen Menschen an deiner Seite wird jedes Scheitern zu einer Lehre und einer neuen Chance.

Stärke dein Selbstbild indem du aus Fehlern lernst. So kannst du auch deine Stärken und Schwächen bestimmen. Dies hilft dir später dabei deine Ziele einfacher umzusetzen. Denn du kannst mit diesem Wissen besser einschätzen, ob das Ziel deine Stärken fordert. Du selber bestimmst das Bild, dass du von dir hast. Lerne deshalb dich richtig einzuschätzen. Überschätze dich nicht aber neige auch nicht dazu dein Können zu unterschätzen. Du bist fähig dazu dich selber zu bewerten und damit kannst du deine Versagensart überwinden.

Lerne deine Stärken und Schwächen kennen um dein Selbstbild zu stärken. Mehr zu diesem Thema in dem Beitrag:


20 Fragen um deine Stärken und Schwächen zu erkennen
20 Fragen wie du deine Stärken und Schwächen erkennst Es gibt viele Gründe, warum es hilfreich für dich ist deine Stärken und Schwächen zu kennen. Die meisten Menschen werden mit diesem Thema meistens in Vorstellungsgesprächen konfrontiert. Doch nicht nur in diesem Zusammenhand kann das Bewusstsein über Stärken und Schwächen helfen. Wer seine Stärken und Schwächen kennt kann besser Entscheidungen treffen, denn man kann besser einschätzen, ob man den mit der Entscheidung verbundenen Weg schafft. So hilft es zu wissen welche Stärken durch ein bestimmtes Hobby vorhanden sind. Doch auch Freunde können dir dabei helfen weiterlesen ››


 

Beachtest du diese Tipps und findest dein Selbstbewusstsein auch mal zu versagen wird es dir die Angst nehmen. Denke immer, dass du nicht immer ins System passen musst und dir der Pfad abseits des Weges oftmals mehr Erfolg bringt. Erfolg ist nicht abhängig von den Vorgaben, die andere uns machen. Erfolg ist abhängig von dir alleine. Lerne aus deinen Fehlern und analysiere dein Scheitern damit du dieses Wissen einsetzen kannst um deine Angst vor dem Fehlschlag zu senken.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Wann hattest du das letzte Mal Angst zu versagen?
  • Wie gehst du damit um, wenn Menschen, die dir nahe stehen Angst haben zu versagen?


Bis zum nächsten Mal!

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Nein zur Versagensangst

Motivation trainieren mit der Zielsetzungstheorie

Zielsetzungstheorie

Es gibt viele Möglichkeiten dir dabei zu helfen deine Ziele zu verwirklichen. Wichtige Faktoren dabei sind die Selbstwirksamkeit und das Training von Motivation. Hier setzt die Zielsetzungstheorie an und kann ein gutes Werkzeug zum Erreichen eines Ziels sein.

Die Zielsetzungstheorie hilft dabei zu verstehen, welche Faktoren wichtig für den Erfolg sind. Dadurch kann man Ziele besser planen und zeigt dir Optionen mit welchen du die Motivation beibehältst.


WAS IST DIE ZIELSETZUNGSTHEORIE?

Die Theorie wurde 1968 durch den US-Amerikaner Edwin A. Locke aufgestellt und ist eine Motivationsstrategie. Die durch Locke aufgestellte Annahme ist, dass Motivation und Leistung maßgeblich durch das Erreichen von Ziele und deren Rückmeldung beeinflusst wird.

Die Grundaussage ist, dass Ziele Menschen motivieren und unmittelbar das menschliche Handeln regulieren. Besonders hohe spezifische Ziele beeinflussen die Leistung, die Ausdauer, die Richtung des Ziels und die Strategie.

Die Zielsetzungstheorie soll dabei helfen die Motivation zu erhöhen und Arbeitsunzufriedenheit zu vermeiden.


WAS BEEINFLUSST DEN ZIELSETZUNGSPROZESS?

Lockes Theorie besagt, dass bestimmte Variablen den Prozess ein Ziel zu erreichen beeinflussen. Diese Faktoren werde ich die nachfolgend vorstellen.

Zielbindung

Die Zielbindung ist die Entschlossenheit ein Ziel zu erreichen. Baust du zu deinem Ziel eine Bindung auf fällt es dir leicht das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und du fühlst dich dir selber gegenüber verpflichtet das Ziel zu erreichen.

Aufgabenkomplexität

Zum Erreichen ist es wichtig, dass die Aufgabe dich fordert. Du sollst bei einer Aufgabe deine Fähigkeiten einsetzen können ohne dich zu langweilen. Langweilst du dich hast du dir ein zu niedriges Ziel gesetzt. Du langweilst dich schnellt und gibst dadurch das Ziel eventuell auf. Deswegen ist es wichtig, dass die Aufgaben zum Erreichen des Zieles komplex genug sind.

Selbstwirksamkeit

Hast du das Vermögen einzuschätzen, ob du Handlungen organisieren und ausführen kannst, dann bist du dir deiner Selbstwirksamkeit bewusst. Je besser du deine Handlungen einschätzen kannst umso höher ist deine Selbstwirksamkeit. Dies wirkt sich natürlich auch auf die zu erledigen Aufgaben aus. So kannst du mit deiner Selbstwirksamkeit auch herausfinden wie lange du benötigst um dein Ziel zu erreichen.

Feedback

Ein Ziel ist dann für uns interessant, wenn wir eine Rückmeldung anderer zu diesem Ziel erhalten. Besitzt du eine hohe Selbstwirksamkeit kannst du auch mit negativen Feedback umgehen. Ist deine Selbstwirksamkeit nicht so hoch bist du insbesondere auf positives Feedback aus.

Erhältst du Feedback, insbesondere positives Feedback, kann dich dies in deiner Sache bestätigen, was wiederum motiviert.

Partizipation

Partizipation bedeutet in diesem Fall, dass motivierter bist ein Ziel zu erreichen, wenn du Mitspracherecht bei Entscheidungen hast. Liegt dieses Mitspracherecht vor dann machst du das Ziel auch zu deinem Ziel. Das spornt mehr an als ein Ziel ausschließlich für andere zu erreichen.


AUSWIRKUNGEN VON HOHER SELBSTWIRKSAMKEIT

Kommen wir nochmals auf die Selbstwirksamkeit zurück. Eine hohe Selbstwirksamkeit ist eine gute Sache. Wie schon erwähnt reagierst du mit einer hohen Selbstwirksamkeit positiver auf negatives Feedback, doch hat die Selbstwirksamkeit noch andere Auswirkungen auf deinen Zielsetzungsprozess.

Eine hohe Selbstwirksamkeit sorgt dafür, dass du

  • dir höhere Ziele setzt
  • mehr verbunden mit dem gesetzten Ziel bist
  • du bessere Problemlösungsstrategien findest und benutzt


WIE KANN DIR DIE ZIELSETZUNGSTHEORIE GENAU DABEI HELFEN DEINE ZIELE ZU ERREICHEN?

Die Zielsetzungstheorie zeigt dir, welche Variablen du benötigst um ein Ziel zu erreichen. Geht es also darum ein großes Ziel zu erreichen kannst du mit diesen Variablen prüfen, ob es das richtige Ziel für dich ist.

Stelle dir dazu folgende Fragen:

  • Bist du hundertprozentig dazu entschlossen dieses Ziel zu erreichen mit allen Schwierigkeiten und Anstrengungen, die dies mit sich bringen kann?
  • Sind die Aufgaben für dich komplex genug oder werden die Aufgaben auf dem Weg zum Ziel dich unterfordern?
  • Hast du bei dem Ziel ein Mitspracherecht oder erreichst du das Ziel für jemand anderen?
  • Ist deine Selbstwirksamkeit hoch genug um das Ziel zu erreichen?
  • Wirst du nach Erreichen des Ziels Feedback erhalten?


MOTIVATION TRAINIEREN MIT DER ZIELSETZUNGSTHEORIE

Die Zielsetzungstheorie kann dir dabei helfen Motivation zu trainieren. Dazu kannst du damit beginnen dir kleine Ziele zu setzen und anhand der Zielsetzungstheorie herauszufinden, ob dies das passende Ziel für dich ist.

Findest du raus, dass das Ziel passt wirst du den Zielsetzungsprozess einleiten. Du wirst dein Ziel erreichen und dabei rausfinden, ob dir die Variablen dabei helfen motiviert zu bleiben. Auf dem Weg wirst du Stationen haben, wo du weniger motiviert bist. Dies erlaubt dir an diesen Stationen Methoden einzubauen, die deine Motivation steigern.

So kannst du den Weg zu deinen Zielen optimieren und dafür sorgen, dass du den ganzen Prozess hindurch motiviert bleibst.


NUN BIST DU AN DER REIHE?

  • Wie schätzt du deine Selbstwirksamkeit ein?
  • Wie motivierst du dich bei Aufgaben, die nicht komplex genug sind?

Bis zum nächsten Mal!
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Zielsetzungstheorie

Motivation Monday: Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG] Sich selber zu motivieren ist nicht immer so einfach und es gibt Momente, wo du und ich in einer Sackgasse stehen oder eine Blockade haben und unsere Motivation nicht mehr finden. In solchen Momenten ist es immer gut, wenn du Menschen hast, die dir helfen.

Doch nicht nur du hast solche Phasen, auch bei deinen Freunden, deiner Familie und deinen Kollegen gibt es diese Phasen. Deswegen möchte ich dir heute drei Wege aufweisen, wie ich den Menschen um mich herum helfe motiviert zu bleiben oder wieder motiviert zu werden.

1. DAS ZIEL VOR AUGEN HALTEN

Die meisten Menschen finden ihre Motivation darin, dass sie auf ein Ziel hinarbeiten. Dieses Ziel ist genau das, was die Menschen wieder motivieren kann, wenn sie ihre Motivation verloren haben. Möchtest du jemanden motivieren reicht es oft die Person an ihr Ziel zu erinnern.

Ein guter Weg dazu ist die Zielsetzungstheorie. Bei der Zielsetzungstheorie handelt es sich um eine Motivationsstrategie, bei welcher angenommen wird, dass das Erreichen von Zielen und Rückmeldung dazu die Motivation und die Leistung beeinflussen. Nachfolgend werde ich dir die Strategien der Zielsetzungstheorie vorstellen.

Zielbindung

Wecke wieder die Entschlossenheit das Ziel zu erreichen. Oftmals regt das in den Menschen an, dass sie beginnen sich selbst zu verpflichten das Ziel zu erreichen. Es entsteht eine Zielbindung.

Aufgabenkomplexität

Viele Aufgaben auf dem Weg zum Ziel sind komplex und es erfordert Leistung von den Menschen. Erinnere die Person daran, dass sie bereits viele komplexe Aufgaben gemeistert hat. Erwecke den Durst danach wieder komplexe Aufgaben zu bearbeiten und diese abzuschließen.

Feedback

Eine gute Methode jemanden zu motivieren ist es auch demjenigen aufzuzählen welche Zwischenziele bereits zum Ziel erreicht wurden. Wer etwas erreicht hat, der war bereits erfolgreich und kann wieder erfolgreich sein. Der Erfolg kann ebenso motivieren. Du gibst der Person hiermit ein Feedback zu der bereits geleisteten Arbeit. Feedback ist ein wichtiger Faktor, der uns antreibt Ziele zu erreichen, da die meisten Menschen Glück empfinden, wenn Sie Anerkennung erfahren. Schenke dem zu motivierendem Mensch die benötigte Anerkennung.

Zu dem Thema Rückmeldung werde ich im nächsten Punkt ausführlichere Tipps geben.

Partizipation

Oftmals fehlt jemanden die Motivation, da das Mitspracherecht an dem Ziel fehlt. Dies tritt natürlich nur ein, wenn es sich nicht um ein Ziel handelt, dass die Person sich selber ausgedacht hat. Ermutige die Person sich mit einzubringen. Das kann darin bestehen, dass derjenige eine eigene Idee mit einbringt, wie man das Ziel erreicht.

Selbstwirksamkeit

Eine weitere Möglichkeit ist es jemanden an seine Stärken zu erinnern, damit sie selber einschätzen wie sie die Handlungen organisieren müssen um das benötigte Leistungsniveau zu erreichen. Die Person reflektiert damit ihre Selbstwirksamkeit.

Ein weiterer Tipp außerhalb der Zielsetzungstheorie ist, dass du den Menschen ihr Ziel vereinfacht darstellst und ihnen klarmachst, dass das Ziel einfacher erreicht werden kann als sie denken. Denn erscheint der Weg zum Ziel leichter motiviert ein Mensch sich eher dazu wieder auf das Ziel hinzuarbeiten.

Drei simple Wege Menschen zu motivieren

2. MOTIVIEREN DURCH ANERKENNUNG UND LIEBE

Zeige den Menschen, dass sie mehr wert sind als sie denken. Manchmal wissen die Menschen nicht, was sie eigentlich für einen Mehrwert für andere Menschen haben und welche Fähigkeiten sie auszeichnen. Zeige den Menschen, dass sie etwas auf dem Kasten haben um sie zu motivieren. Wie zuvor schon beschrieben motiviert Feedback die Menschen, insbesondere positive Rückmeldungen. Zeigst du also jemanden Anerkennung wird dieser Mensch sich nicht nur freuen, sondern er wird dadurch auch motiviert.

Bei Personen, denen du nahestehst, kann es ebenso motivierend sein ihnen zu zeigen, dass sie geliebt werden. Egal was ist. Zeige den Menschen, dass du hinter ihnen und ihrer Entscheidung stehst und sie so gut wie möglich unterstützt um ihre Ziele zu erreichen.

Ein wichtiger Schritt für uns alle um motiviert zu bleiben ist Selbstliebe. Sind wir mit uns selbst im Reinen fällt es uns leichter motiviert zu sein. Bringst du also jemanden dazu sich selber mehr zu lieben kann dies dessen Motivation beeinflussen. Wer sich selbst liebt verbringt weniger Zeit damit anderen zu gefallen und hat so mehr Zeit um sich auf seine Ziele zu konzentrieren.

3. MOTIVATIONSTECHNIKEN NUTZEN

Es gibt so einige Motivationstechniken, die dabei helfen sollen sich selber zu motivieren. Helfe deinen Mitmenschen Motivationstechniken auszuprobieren und diese zu nutzen.

Deine Hilfe besteht darin, dass du deine eigenen Techniken mit den Menschen teilst um sie zu inspirieren. Du kannst natürlich auch mit einem Freund, Familienmitglied oder Kollegen neue Motivationstechniken ausprobieren und diese auf euch optimieren. So habt ihr beide etwas Neues gelernt und könnt euch gegenseitig helfen euch zu motivieren.

Drei Motivationsmethoden werde ich dir nachfolgend vorstellen.

Vorbilder als Motivation

Biografien und Gespräche mit motivierten und erfolgreichen Menschen können dabei helfen aus ihren Routinen und Angewohnheiten Anregung und Inspiration zu bekommen. Oft haben diese Menschen bestimmte Rituale und Routinen, die ihnen dabei helfen sich zu motivieren.

Bei Gesprächen frage diese Menschen nach Tipps und probiere die Tipps aus. Vielleicht sind die Tipps für dich nicht zu Hundertprozent das Richtige, doch jeden Tipp kannst du auf dich abstimmen oder dich zu eigenen Methoden inspirieren lassen. Dieses Wissen kannst du dann wiederum weitergeben um andere zu motivieren.

Ein guter Weg Inspiration in anderen zu finden sind ebenfalls Ratgeber. Es gibt unzählige Bücher zu den Themen Motivation. Hier eine kleine Auswahl:

Ausgleich um die Motivation wieder zu erlangen

Wer viel daran arbeitet seine Ziele zu erreichen braucht einen Ausgleich. Wer viel vom Computer sitzt kann sich durch Sport oder Zeit in der Natur einen Ausgleich schaffen. Wer körperlich hart arbeitet findet den Ausgleich vielleicht darin ein Buch zu lesen oder einen Film zu sehen. Ein Ausgleich zu den Hauptaktivitäten und der Arbeit ist wichtig, damit Körper und Geist abschalten können. Dadurch wird neue Energie geschöpft. Wer zuvor also ausgelaugt war und keine Motivation mehr hatte, kann nach der Auszeit mit neuer Energie starten. Dies steigert auch die Motivation. Gebe diesen Tipp an Menschen weiter, wenn du bemerkst, dass die Person viel arbeitet und einfach mal etwas Abstand braucht.

Belohnungen

Wer ein Ziel (oder Zwischenziel) erreicht sollte sich belohnen. Bei Zwischenzielen kann dies sein, dass man sich einen Eisbecher in der Lieblingseisdiele gönnt. Bei einem größeren Zwischenziel kann es auch mal ein Tag am See sein und hat man das endgültige Ziel erreicht darf es neben der Anerkennung anderer auch mal ein Kurztrip oder eine größere Anschaffung sein. Du kannst diese Methode auch anwenden um andere zu motivieren. Zum Beispiel kannst du der Person sagen, dass wenn sie ihr Ziel erreichst, dass du sie einlädst. Ins Kino oder zum Essen. Hier kannst du kreativ sein. Dies ist eine gute Methode bei Menschen, die dir sehr nahestehen.

NIEMALS JEMANDEN UNTER DRUCK SETZEN

Wichtig ist es, dass du andere niemals unter Druck setzt, selbst wenn das Ziel zu einer Deadline erreicht werden muss. Versuche andere Menschen immer zu unterstützen und sie zu ermutigen. Sobald du jemanden unter Druck setzt machst du dem Menschen, dem du eigentlich helfen willst, den Weg zum Ziel schwerer. Denn das unter Druck setzen ist eine Art negatives Feedback. Wie zuvor erwähnt ist das, was Menschen motiviert positives Feedback, sprich Anerkennung. Nutze dieses Wissen und setze es ein um anderen zu helfen.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Wie motivierst du andere Menschen?
  • Wurdest du bereits durch andere Menschen motiviert?

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Drei simple Wege um Menschen zu motivieren

Bei den verlinkten Bücher handelt es sich um eine persönliche Empfehlung. Für die Verlinkung der Artikel erhalte ich weder Geld noch eine materielle Bezahlung.

Die 10 besten Tipps für einen guten Start in den Tag

Die 10 besten Tipps für einen Start in den Tag

Kennst du das auch, wenn du morgens wie ein Zombie in der Wohnung unterwegs bist und erst langsam wach wirst, wenn du das Haus verlässt?

Damit ist jetzt Schluss! Denn heute habe ich für dich die 10 besten Tipps um einen guten Start in den Tag zu haben.

GENÜGEND SCHLAF

Der Schlüssel um einen guten Start in den neuen Tag zu haben ist ein erholter und ausgeruhter Körper. Um ausgeruht und erholt zu sein benötigst du genug Schlaf. Deswegen solltest du herausfinden, wie viel Schlaf du brauchst um am Morgen ausgeschlafen zu sein.

Ein Anhaltspunkt dazu wie viel Schlaf du benötigst geben dir die nachfolgenden Richtlinien der amerikanischen National Health Foundation.

Wie viel Schlaf benötige ich?

Beachte hierbei, dass es sich um eine wissenschaftliche Studie handelt, die einen Durchschnitt errechnet hat. Wie viel Schlaf du benötigst hängt letztendlich von dir ab. Solltest du die perfekte Anzahl an Stunden noch nicht gefunden haben, dann ist diese Tabelle ein grober Anhaltspunkt.

Teste am besten für ein bis zwei Wochen aus wie viel Stunden Schlaf dir am besten bekommen.

NIMM DIR ZEIT

Plane genügend Zeit ein um den Tag entspannt zu starten. Nimmst du dir nicht genug Zeit entsteht Hektik und Stress. Stress ist immer ein schlechter Start in den Tag.

Stress führt dazu, dass du nicht motiviert in den Tag startest und kann sich durch den ganzen Tag ziehen. Deswegen solltest du diesem so früh wie möglich vorbeugen. Stressvermeidung beginnt schon beim Aufstehen.

Dir genügend Zeit zu nehmen beginnt beim Klingeln des Weckers. Schalte diesen nicht sofort aus sondern lasse den Wecker circa eine Minute klingen und konzentriere dich darauf den Körper aus der Schlafphase in die Wachphase zu holen. Erst, wenn du die Augen ohne Probleme öffnen kannst und dir nicht mehr die Fetzen des letzten Traums im Kopf hängen schaltest du den Wecker aus.

Ruhe und Zeit nimmst du dir auch beim aus dem Bett aufstehen. Springe nicht sofort auf, sondern setze dich erstmal an die Bettkante und warte bis dein Kreislauf sich wieder an die aufrechte Haltung gewöhnt hat. Nutze diese Zeit um Arme und Beine von dir zu strecken, damit diese auch langsam wach werden. Erst danach verlässt du das Bett.

Es macht auch Sinn sich genügend Zeit für die morgendliche Dusche und das Frühstück einzuplanen. Denn beides hilft dem Körper für den Tag fit zu sein.

DAS LIEBLINGSGETRÄNK ALS WUNDERWAFFE

Stell dir vor du sitzt gemütlich auf deinem Lieblingsplatz mit deinem Lieblingsgetränk. Dieses gute Gefühl kannst du morgens nutzen um positive Gedanken herbeizurufen.

Bereite dir dazu am Morgen dein Lieblingsgetränk oder eines deiner Lieblingsgetränke vor. Das hebt die Stimmung und macht gute Laune. Genieße das Getränk in vollen Züge.

Das Lieblingsgetränk als Wunderwaffe

Die Genuss deines Lieblingsgetränk wird nun einer der schönen Momente am Morgen werden. Machst du dies öfters wird es nach einiger Zeit zu einem Ritual auf das du dich freust. Dies fördert einen guten Start am Morgen.

AHA-MOMENTE DURCHS DUSCHEN

Duschen kann dir einen Aha-Moment bescheren, denn duschen hilft dabei dich in einen kreativen Modus zu versetzen. Ein Faktor dafür ist unter anderem, dass duschen eine entspannende Wirkung hat.

Wie die Psychologin Shelley Carson von der Harvard University rausgefunden hat läuft das Gehirn durch die entspannende Wirkung auf Alphawellen, welchen einen Zustand einer entspannten Wachheit hervorrufen.

Ebenso beeinflusst duschen deinen Körper insofern, dass mehr Gerinnungsstoffe ausgeschüttet werden. Dies sorgt dafür, dass Blutungen, die durch das Schneiden beim Rasieren entstehen, schneller wieder stoppen.

Hast du keine Probleme mit Kälte kannst du deinem Körper auch mit einer kalten Dusche was Gutes tun. Denn eine kalte Dusche fördert die Fettverbrennung, fördert das Immun- und Kreislaufsystem, fördert die Gesundheit von Haut und Haar und du fühlst dich aufgeweckter.

FRÜHSTÜCK ALS ENERGIESCHUB

Ein Frühstück solltest du nie auslassen, denn ansonsten fehlt den Körper bis zum Mittagessen nötige Energie. Um „gute“ Energie zu erhalten achte jedoch darauf ein gesundes Frühstück zu dir zu nehmen.

Verzichtest du auf ein gesundes Frühstück erhöhst du das Risiko auf Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Solltest du es nicht schaffen Zuhause zu frühstücken bereite dir ein Frühstück vor, dass du auf dem Weg zur Arbeit oder wenn du auf der Arbeit ankommst essen kannst.

Das Frühstück als Energieschub

Mit den richtigen Zutaten kannst du dir ein Frühstück zubereiten, dass deinen Körper am Tag so fit wie möglich hält. Ein ausgewogenes Frühstück sieht so aus:

  • Wasser trinken:
    Wasser spült Magen und Darm durch und sorgt somit für eine gute Verdauung. Um direkt einen großen Teil der Tagesmenge Wasser abzudecken empfehle ich dir dazu 500 ml direkt nach dem Aufstehen zu trinken. Achte darauf, dass das Wasser lauwarm ist, denn so bleibt dieses länger im Körper und kann auch wirklich ins Blut gelangen.
  • Kaffee oder Tee:
    Warme Getränke erweitern in Magen und Darm die Blutgefäße, was dafür sorgt, dass die Flüssigkeit schneller ins Blut aufgenommen wird. Dadurch kann Wasserverlust schneller ausgeglichen werden. Durch warme Getränke kommen wir leicht ins Schwitzen, was für eine Verdünstungskälte auf der Haut sorgt. Diese Verdünstungskälte gleicht die Körpertemperatur aus und belastet dabei nicht den Kreislauf. Beachte hierbei jedoch, dass du ungesüßte Getränke trinken solltest.
Du magst es lieber süß? Dann nutze alternativ zum Zucker eine kleine Menge Honig!
  • Milchprodukte:
    Milch & Co. beliefern deinen Körper mit Protein und Kalzium. Protein stärkt deinen Körper gegen Mikroorganismen, stärkt Knochen, Haut und Bindegewebe und kann als Reservestoff deinen Körper im Hungerzustand mit Energie versorgen. Kalzium stärkt Knochen und Zähne, ist an der Blutgerinnung und für die Aufrechterhaltung der Zellmembran zuständig und kann Osteoporose verbeugen.
  • Obst und Gemüse:
    Beides liefert deinem Körper Vitamine und Ballaststoffe. Vitamine regulieren und verwerten in deinem Körper Kohlenhydrate, Proteine und Mineralstoffe, damit daraus Energie gewonnen werden kann. Ballaststoffe sorgen für ein Völlegefühl ohne dabei den Energiehaushalt zu steigern, dies sorgt für ein Sättigungsgefühl. Ebenso können Ballaststoffe Wasser und Mineralstoffe binden, was deine Verdauung unterstützt.
  • Getreideprodukte:
    In Getreideprodukte sind die „guten“ Kohlenhydrate enthalten, welche langsam ins Blut gehen und dich so lange satt halten. Kohlenhydrate sind neben Fett der wichtigste Lieferant für den Energiebedarf. Dabei sind Kohlenhydrate jedoch nicht so kalorienreich wie Fette. Für deinen Körper sind Kohlenhydrate der ultimative Antriebsstoff für die Muskulatur und das Gehirn.

PLANE DEN TAG

Um Stress und Hektik zu vermeiden ist die Planung deines Tages eine gute Hilfe. Verschaffe dir mit Hilfe von Kalendern, To-Do-Listen etc. einen Überblick aller Termine und Aufgaben und überlege dann nochmals, ob du noch etwas hinzufügen musst.

Dies sorgt dafür den Kopf frei zu bekommen, da du dich nicht ständig fragen musst, ob du wichtige Dinge zu erledigen hast. So kannst du dich auf andere Dinge konzentrieren, bis der Termin oder die Aufgabe fällig wird.

Eine gute Hilfe ist ein Zeitplan. So kannst du dir eine Erinnerung stellen, so dass du zum geplanten Zeitpunkt die Aufgabe erledigst bzw. dich rechtzeitig auf den Weg zu deinem Termin machst.

Sollte dir dann doch etwas Bestimmtes in den Sinn kommen, schreibe dies auf und setze dafür einen Termin. So bekommst du auch davon den Kopf frei und kannst so auch negativen Gedanken vorbeugen. Deine Konzentration wird so gesteigert.

DAS WELTGESCHEHEN MIT VERFOLGEN

Informiere dich über das aktuelle Weltgeschehen. Es sollte dich interessieren, denn du lebst auf dieser Welt. Was hier geschieht geht uns alle etwas an!

Hinzu kommt, dass Nachrichten immer ein Gesprächsthema in der Kaffeeküche oder Kantine sind. Bist du auf dem Laufenden kannst du beim Smalltalk der Kollegen mitreden und hast somit sozialen Kontakt. Sozialer Kontakt macht den Menschen glücklich.

Das aktuelle Weltgeschehen bei einem Smalltalk ist ebenfalls eine gute Ablenkung von der Arbeit. So denkst du ein paar Minuten mal nicht an die Arbeit und kannst dich von deinem Arbeitsalltag entspannen.

Du hast Angst, dass negative Nachrichten deine Stimmung beeinflussen? Dann belasse es dabei die Schlagzeile zu lesen und lese nur die Artikel, welche schon bei der Schlagzeile einen positiven Eindruck bei dir hinterlassen. Die negativen Schlagzeilen hast du schnell verdrängt bei all dem Trubel im Alltag.

Nachrichten morgens lesen hat den Vorteil, dass dich die Geschehnisse auf der Welt nicht in der Nacht wachhalten und bis zum Abend verarbeitet sind. So ist dir ein erholsamerer und ruhigerer Schlaf möglich.

SMARTPHONE UND COMPUTER BLEIBEN ERSTMAL AUS

Einmal am Tag eine Pause von den ganzen Ablenkungen am Smartphone und Laptop zu haben solltest du mit einplanen. Denn durch die Zeit, die du Offline bist, bist du produktiver in anderen Bereichen.

Du kannst den Haushalt in weniger Zeit schaffen und deine Termine und Aufgaben für den Tag in Ruhe organisieren. Solltest du einen Taschenkalender oder ein Notizbuch haben und dies auf deinem Smartphone nutzen dann versuche dich selber dazu zu erziehen nur die tatsächlich benötigten Programme zu nutzen.

Dadurch, dass du deine Zeit am Morgen nun für die wichtigen Dinge nutzt und keine Zeit vertrödelst beugst du auch mit diesem Tipp Hektik und Stress vor.

SAUERSTOFFZUFUHR DURCH LÜFTEN

Lüften hilft dir bei der Energiegewinnung, denn Sauerstoff wird benötigt um Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße umzuwandeln. In Kombination mit dem richtigen Frühstück kann dir Sauerstoff einen riesigen Energieschub für den Tag geben.

Sauerstoff bringt den Körper und den Kreislauf in Schwung. Somit wird Müdigkeit, Kopfschmerzen und Unaufmerksamkeit vorgebeugt.

Hinzu kommt, dass Sauerstoff auch dein Immunsystem schützt, da Sauerstoff Keimen, Hausmilben und Schimmelpilz in der Wohnung vorbeugt. Besonders im Winter. Deswegen ist es für deine Gesundheit wichtig, dass du auch in der kalten Jahreszeit lüftest.

FREUE DICH AUF ETWAS

Wichtig um motiviert durch den Tag zu kommen ist, dass du einen Beweggrund für deine Motivation hast. Suche dir diesen Grund am Morgen und freue dich auf dieses Erlebnis am Tag.

So hast du am Tag immer etwas, an das du dich erinnern kannst, wenn du deine Laune aufbessern willst. Meine vorherigen Tipps helfen dir hoffentlich dabei schon zuvor gute Laune zu haben.

NUN BIST DU AN DER REIHE!

  • Welches sind deine Rituale für einen guten Start in den Tag?
  • Wie schaffst du es den Tag über deine Motivation und gute Laune zu behalten?
  • Bist du ein Morgenmensch?

Bis zum nächsten Mal!
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Die 10 besten Tipps für einen guten Start in den Tag